Erfahrungsberichte der Auszubildenden

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Auszubildender Straßenwärter

Mihael Cosic, 16 Jahre, Straßenwärter, 1. Ausbildungsjahr

Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden und was gefällt Ihnen bisher besonders gut?

Weil ich die Arbeiten im Straßenunterhaltungsdienst lernen möchte. Besonders gefallen mir die unterschiedlichen und abwechslungsreichen Aufgaben mit der Kolonne.

Für wen ist der Beruf geeignet und was würden Sie zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?

Der Beruf Straßenwärter ist für Personen geeignet, die gerne im Freien arbeiten und "wetterfest" sind. Neuen Auszubildenden würde ich raten immer respektvoll zu sein.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Es handelt sich um eine 3-jährige Ausbildung in der Straßenmeisterei, dem Ausbildungszentrum in Nagold sowie in der gewerblichen Berufsschule.
Der Dienst startet in der Regel um 06:45 Uhr. Im Laufe des Tages arbeitet man bei dem Streckenwart oder bei der Kolonne mit. Anschließend darf man das Berichtsheft schreiben, bis man um ca. 16:00 Uhr Feierabend macht.
Im Sommer fallen hauptsächlich Mäharbeiten mit dem Freischneider an. Wir betonieren außerdem Fundamente für Rasengittersteine und Leitpfosten. Im Winter machen wir hauptsächlich Schneearbeiten mit dem LKW, dem Unimog oder dem Traktor.

Foto Auszubildende Frau Assenza

Foto Auszubildende Frau Assenza

Wie sind Sie auf das Landratsamt Esslingen aufmerksam geworden?

Mich hat der Beitrag über den Ausbildungsberuf "Verwaltungswirtin", den ich auf meiner Suche nach einer Ausbildungsstelle auf der Homepage des Landratsamtes Esslingens gelesen habe, sehr angesprochen. Außerdem wohne ich selbst im Landkreis Esslingen und das finde ich sehr passend, denn dadurch kann ich viel Neues über den eigenen Landkreis erfahren.

Was hat Ihnen bisher besonders gut gefallen?

Die sogenannten „Einführungstage“, in denen wir bevor es richtig losging, uns und das Landratsamt kennenlernen durften. Denn jedes Dezernat und Amt hat sich mit einer kleinen Präsentation bei uns vorgestellt, sodass wir einen guten Einblick über den Aufbau des Landratsamtes bekommen konnten. Sogar Landrat Heinz Einiger durften wir persönlich treffen und ihm alle Frage stellen, die wir an ihn hatten. An zwei Tagen hatten wir dann noch ein kleines Seminar mit den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr, bei dem wir mit ihnen Kontakte knüpfen und mehr über die kommende Ausbildungszeit erfahren konnten.

Was gefällt Ihnen an der Ausbildung im LRA Esslingen besonders?

Dass man insgesamt sechs Ämter durchlaufen darf und dadurch die Ausbildung viel Abwechslung mit sich bringt. Außerdem sind die Kollegen alle sehr nett und binden einen richtig in die Sachbearbeitung mit ein. Es gibt auch viele Fortbildungsangebote, bei denen man sich anmelden kann, um sein Wissen zu erweitern. Zudem gibt es für uns Azubis die „Azubizeit“, das bedeutet, dass wir uns 30 Minuten am Morgen und 30 Minuten nach der Mittagspause mit den anderen Azubis in dem "Azubizimmer" treffen können, um gegenseitig über die Ausbildungszeit zu sprechen und Projekte zu bearbeiten.

Für wen ist der Beruf geeignet und was würden Sie zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?

Für Menschen, die gut organisiert sind und ein gutes Zeitmanagement für anstehende Aufgaben haben und die gerne im Team und mit dem Gesetz arbeiten.

Seid immer offen und motiviert neues zu erlernen und geht immer positiv und nicht voreingenommen an die Aufgaben ran. Gebt immer euer Bestes, auch wenn ihr euch vielleicht einmal nicht so für eine Aufgabe begeistern könnt.

Auszubildender LRA ES

Noah Bernhardt, 18 Jahre, Vermessungstechniker, 2. Ausbildungsjahr

Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden und wieso am Landratsamt Esslingen?

Ich habe die Ausbildung zum Vermessungstechniker gewählt, weil ich die Abwechslung zwischen Außendienst und das Arbeiten im Büro interessant finde.

Beim Landratsamt Esslingen gibt es sehr viele bzw. sehr unterschiedliche Aufstiegs-/Weiterbildungsmöglichkeiten.

Was hat Ihnen bisher besonders gut gefallen?

Besonders gut finde ich, dass man einen breit gefächerten Einblick in die verschiedenen Aufgaben des Amts bekommt, indem man regelmäßig auch in anderen Arbeitsgruppen (BIS-Bodenordnung Ingenieur- und Sondervermessung, GIS-Geoinformationssysteme) tätig wird.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus?

Ein typischer Arbeitsalltag startet entweder mit Außendienst oder der Arbeit im Büro. Im Außendienst haben wir die Aufgabe Gebäude aufzunehmen, also Geodaten zu sammeln, die man dann an den nächsten Tagen im Anschluss im Büro ausarbeitet.

Für wen ist der Beruf geeignet und was würden Sie zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?

Der Beruf ist für jeden geeignet, der gerne draußen an der frischen Luft arbeitet aber auch drinnen im Büro am Computer tätig werden möchte.

Die Ausbildung macht großen Spaß und es wird nie langweilig, weil der Aufgabenbereich sehr groß ist.

Auszubildende Maja Schmid

Maja Schmid, 19 Jahre, Verwaltungswirtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst, 1. Ausbildungsjahr

Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden und wieso am Landratsamt Esslingen?

Der Beruf Verwaltungswirtin ist vielseitig und man sieht sehr viele interessante Bereiche.

Das Landratsamt Esslingen ist für den ganzen Landkreis zuständig. Dadurch gibt es viele Ämter mit vielen Aufgaben. Durch die Vielzahl an Ämtern, kann man sich viele Bereiche (z.B. Sozialwesen, Finanzwesen, Personal, Verkehrswesen) anschauen und herausfinden, was zu einem passt oder welche Arbeit einen begeistert. Zudem hat man die große Chance nach der Ausbildung übernommen zu werden.

Was hat Ihnen bisher besonders gut gefallen?

Die Kennenlerntage am Anfang der Ausbildung haben mir sehr gefallen und waren sehr hilfreich. So lernten sich die Azubis untereinander und das Landratsamt besser kennen. Durch die Vorstellungen der einzelnen Ämter zu Beginn der Ausbildung, hatte man schon vorab ein wenig Kenntnisse über die Arbeit, die einen erwartet.

Wie ist der Ablauf Ihrer Ausbildung?

Am Anfang der Ausbildung erhält man einen Ausbildungsplan. Auf diesem kann man sehen in welchen Ämtern man während der Ausbildung eingesetzt wird und den Zeitraum (ca. 8 Wochen pro Amt). Das erste Ausbildungsjahr besteht aus einem Blockwechsel. Das bedeutet man ist für eine gewisse Zeit in seinem Amt und zwischendurch immer Mal wieder für ca. 3 Wochen in der Berufsschule. Im 2. Ausbildungsjahr ist man von August bis Dezember durchgehend am Landratsamt beschäftigt. Ab Januar beginnt dann die Verwaltungsschule. Diese besucht man ca. 6 Monate. Daraufhin folgt dann die schriftliche und mündliche Abschlussprüfung.

Was ist Ihr bisheriges Highlight während Ihrer Ausbildung?

Mein bisheriges Highlight waren die Außentermine. Ich fand es sehr interessant, bei den Gesprächen zwischen den unterschiedlichen Parteien zuzuhören und zu merken, welche unterschiedlichen Ansichten bzw. Ansatzpunkte diese haben. Zudem wird die Arbeit nicht nur theoretisch ausgeführt bzw. dargestellt, sondern man sieht vor Ort, wie die Umgebung aussieht und versteht wieso die davor besprochenen Punkte so wichtig sind.

Ansprechpartner

Frau Rebecca Lung
Telefon 0711 3902-43135
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Frau Isabell Engwer
Telefon 0711 3902-42182
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Frau Julia Stöhr
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