Partnerschaftsurkunde mit der israelischen Stadt Givatayim erneuert
Der Landkreis Esslingen hat seine langjährige Partnerschaft mit der Stadt Givatayim mit der erneuten Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde bekräftigt. Die Verbindung nach Israel hatte ihren Ursprung im Jahr 1974 mit dem ersten Jugendaustausch und wurde 1983 mit der Unterzeichnung der Urkunde offiziell besiegelt.
„Wir halten diese besondere Verbindung auch für kommende Generationen lebendig und schaffen somit weiterhin Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit. Echte Freundschaften überdauern auch schwierige Zeiten“, sagte Landrat Marcel Musolf bei der Unterzeichnung am Dienstag, 21. Juli.
„Die Partnerschaft zwischen Deutschland und Israel ist eine einzigartige Partnerschaft. Sie entstand aus einem der schmerzhaftesten Kapitel der Menschheitsgeschichte, doch gerade aus diesem Schmerz wuchs ein gemeinsames Bekenntnis zu Verantwortung, Erinnerung, Dialog und dem Aufbau einer besseren Zukunft“, so bekräftigte Bürgermeister Ran Kunik die Partnerschaft.
Ziel der internationalen Partnerschaft des Landkreises und der israelischen Stadt ist es, Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit zu setzen, Toleranz zu fördern, Verständnis zu schaffen und deutlich zu machen, dass Frieden und Völkerverständigung dort beginnen, wo Menschen einander begegnen.
Beim Aufenthalt in Esslingen hat die israelische Delegation unter anderem die Esslinger Synagoge besichtigt und den beruflichen Schulen des Landkreises einen Besuch abgestattet. Seit Beginn der Partnerschaft pflegen die beruflichen Schulen Kreises aktiv Partnerschaften mit den Schulen der Stadt Givatayim.
Anlass für den Besuch aus Israel war neben der neuerlichen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde auch der runde Geburtstag von Landrat a.D. Heinz Eininger. Er hatte in seiner langjährigen Amtszeit mit großem persönlichem Engagement die Freundschaft mit Israel gepflegt und weiterentwickelt.
