Kommunale Gesundheitskonferenz

Die Kommunale Gesundheitskonferenz im Landkreis Esslingen versteht sich als Verbund von Akteuren insbesondere aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Wirtschaft im Landkreis Esslingen, mit dem Ziel, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Esslingen auf hohem Niveau zu erhalten und zu verbessern.
Medizinische Versorgung, Rehabilitation und Pflege, sowie Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sind die Themenfelder.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz setzt sich aus der Geschäftsstelle, der Mitgliederversammlung und den themenspezifischen Arbeitsgruppen zusammen.

Logo der Gesundheitskonferenz Landkreis Esslingen

Mitglieder:

  • Altenhilfeplanung des Landratsamtes
  • AOK
  • Beauftragte für Suchtprophylaxe / Kommunale Suchtbeauftragte des Landratsamtes
  • Behindertenbeauftragte des Landratsamtes
  • Deutsche Rentenversicherung
  • Filderklinik
  • Gesundheitsamt des Landratsamtes
  • Industrie- und Handelskammer
  • Kassenärztliche Vereinigung
  • Klinikum Esslingen
  • Kreisärzteschaft Esslingen
  • Kreisärzteschaft Nürtingen
  • Kreishandwerkerschaft
  • Kreisverband Esslingen des Gemeindetags Baden-Württemberg
  • Liga der freien Wohlfahrtsverbände
  • medius KLINIKEN
  • Sportkreis
  • Unfallkasse Baden-Württemberg
  • Verbändekooperation B 52

Vorsitzender der Kommunalen Gesundheitskonferenz ist Herr Landrat Heinz Eininger.

Themen der KGK

Hausärztliche Versorgung im Landkreis Esslingen
Aktuelle Daten der Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg deuten darauf hin, dass es unter anderem aufgrund der Altersverteilung der Hausärztinnen und Hausärzte zukünftig zu Versorgungsengpässen kommen kann.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz hat im April 2019 den Themenschwerpunkt „Hausärztliche Versorgung“ festgelegt. In der entstandenen Arbeitsgruppe wurde beschlossen, eine schriftliche Befragung aller Hausärztinnen und Hausärzte im Landkreis Esslingen durchzuführen. Die Ergebnisse dienen einer aktuellen Bestands- und Bedarfsanalyse und werden anschließend im Rahmen der Arbeitsgruppe weiter bearbeitet. Faktenblatt mit den wichtigsten Ergebnissen der Befragung (624,7 KB).

Laienreanimation
Eine bewusstlose Person liegt vor Ihnen. Was tun Sie?
Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. In Deutschland beginnen nur ca. ein Drittel der Menschen bei Personen mit Herz-Kreislauf-Stillstand mit wiederbelebenden Maßnahmen, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Damit sich das im Landkreis Esslingen verändert, wurde die Arbeitsgruppe Laienreanimation gebildet. Sie setzt sich aktuell zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Rettungsdienste/Hilfsorganisationen, der Kliniken im Landkreis Esslingen und der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz. Das Konzept sieht vor, nach einer kurzen Einführung die Herzdruckmassage an „Herz-Lungen-Wiederbelebungs (HLW)-Puppen“ zu üben. Dadurch wollen wir die Hemmschwelle für diese lebensrettende Maßnahme senken. Ein übersichtlicher Flyer (697,4 KB) mit den wichtigsten Informationen (Prüfen-Rufen-Drücken) wird im Anschluss verteilt.
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.einlebenretten.de
Bei Interesse an der Durchführung einer eigenen Aktion zur Herzwiederbelebung, beispielsweise im Rahmen einer Veranstaltung wie einem „Tag der offenen Tür“, kann man sich gerne an das Gesundheitsamt Esslingen wenden, E-Mail gesundheitskonferenz@lra-es.de. Von dort werden die Aktionen zusammen mit den Vertretern der Rettungsdienste koordiniert.

Lebensbuch
Was ist das Lebensbuch?
Die Kommunale Gesundheitskonferenz des Landkreises Esslingen hat auf Wunsch der niedergelassenen Ärzteschaft das Lebensbuch entwickelt. Dieses Buch ist nicht nur für ältere oder kranke Menschen gedacht, sondern bietet für alle Bevölkerungsschichten jeden Alters eine Möglichkeit, seine Lebensumstände zu reflektieren. Aber gerade der älter werdende und ggf. pflegebedürftige Mensch sowie dessen Helfer und Unterstützer können vom Lebensbuch profitieren, in dem man Vorlieben, Ansprüche, Wünsche und Regelungen für sich selbst schriftlich festhalten kann.
Wer war beteiligt?
An der Entwicklung des Lebensbuches waren Ärzteschaften, Apothekerschaft, AOK Neckar-Fils, Bosch BKK, Kreisseniorenrat, Dienste für Menschen gGmbH, Sozialdezernat und Gesundheitsamt des Landratsamtes, sowie das Amt für Soziales und Sport der Stadt Esslingen beteiligt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch Frau Prof. Dr. Astrid Elsbernd der Hochschule Esslingen. Die graphische Konzeption und Gestaltung übernahm Panik Ebner Design, Stuttgart. Das Lebensbuch steht in DIN A4 (1,64 MB) und DIN A5 (1,638 MB) Format als pdf Datei zum Download zur Verfügung. Ein Teil der gedruckten Exemplare steht derzeit noch zur Verfügung und kann beim Gesundheitsamt bestellt werden.

Hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum
Die erste Kommunale Gesundheitskonferenz befasste sich mit dem Thema „Hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum“. Eine Arbeitsgruppe „Hausärztliche Versorgung im Landkreis Esslingen“ wurde gebildet, die Handlungsempfehlungen (27,7 KB) erarbeitete. Diese wurden im Sozialausschuss des Kreistags und in der Bürgermeisterversammlung vorgestellt und besprochen.

Geschäftsstelle der KGK
Die Geschäftsstelle der KGK ist beim Gesundheitsamt des Landratsamtes angesiedelt. Ansprechpartnerinnen der Geschäftsstelle sind:
 
Dr. Sophie Gienger
0711 3902-41675
Email

Jasmin Schneider (M. Sc.)
0711 3902-41656
Email

Amtsleiterin

Dr. Dominique Scheuermann

Dr. Dominique Scheuermann

Dienstsitz:
Am Aussichtsturm 5,
73207 Plochingen
Telefon 0711 3902-41600
Telefax 0711 3902-51600
Kontakt

- Gesundheitsdialog-BW
- Landesgesundheitsamt
- Robert-Koch-Institut