Berufliches Rehabilitierungsgesetz (BerRehaG)

Berufliche Nachteile auf Grund politischer Verfolgung in der ehemaligen DDR sollen durch die berufliche Rehabilitierung ausgeglichen werden. Sie können Ausgleichsleistungen nach § 8 BerRehaG beantragen.


Voraussetzungen
Monatliche Ausgleichsleistungen in Höhe bis zu 184,00 € bzw. bei Rentnern bis zu 123,00 € erhalten auf Antrag Personen,

  • die Verfolgte im Sinne des BerRehaG sind,
  • deren festgestellte Verfolgungszeit entweder mehr als 3 Jahre beträgt oder bis zum 02.10.1990 angedauert hat. Bezieht der Verfolgte eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, muss zwischen dem Beginn der Verfolgungszeit und dem Beginn der Rentenzahlng ein Zeitraum von mehr als 6 jahren liegen und
  • die in ihrer wirtschaftlichen Lage besonders beeinträchtigt sind.


Hinweis
Voraussetzung ist ein vorheriges Rehabilitierungsverfahren. Zuständ dafür ist die Rehabilitierungsbehörde des Landes, von dessen Gebiet die Verfolgungsmaßnahme zu DDR-Zeiten ausgegangen ist. Diese Rehabilitierungsbehörde trifft die Feststellung und erteilt nach § 17 oder § 18 BerRehaG eine Bescheinigung, die Grundvoraussetzung für die Anspruchsprüfung ist. Ausgleichsleistungen nach § 8 BerRehaG müssen bis zum 31.12.2012 beantragt werden.


Unterlagen

  • Rehabilitierungsbescheinigung der zuständigen Rehabilitierungsbehörde
  • Einkomensnachweise
  • Welche weiteren Unterlagen Sie noch vorlegen müssen, erfahren Sie durch das Sekretariat, Telefon: 0711/3902-2638 bzw. - 2523

Ansprechpartner:
Herr Michael Riedel 0711 3902-42844  und
Frau Gabriele Rathgeb 0711 3902-42389

Amtsleiter

Amtsleiter Christian Sigler

Christian Sigler

Telefon 0711 3902-42587
Telefax 0711 3902-58935
Kontakt

Ansprechpartner Flüchtlingshilfe

Handreichung  (2,863 MB)mit Grundsätzlichem zur Flüchtlingsarbeit des Landratsamtes Esslingen