Zeigt her Eure Zähne

Kindergartenkinder lernen mit Spaß und Interesse in einer Zahnarztpraxis

Au Backe – Warum ist Zähneputzen so wichtig? Dieser Frage gingen die Kinder des Kindergartens Traubsche Stiftung aus Kirchheim unter Teck auf die Spur, als sie sich auf eine spannende Erkundungstour in die Zahnarztpraxis (Dr. Peter A. Huber, Kirchheim) aufmachten. Zusammen mit ihren Erzieherinnen, Frau Wolf, Frau Geiger und Frau Hofmann sowie der Zahnärztin des Gesundheitsamtes Esslingen Frau Dr. Hedwig Gerner freuten sie sich auf den langersehnten Aktionstag. Auf dem Programm stand die zahnärztliche Vorsorge. In den vergangenen Wochen hatten sie sich auf die Untersuchung vorbereitet und eifrig ihre Zähne geputzt.

Bereits kurz vor neun Uhr waren begeisterte Kinderstimmen aus dem Treppenhaus zu hören. Neugierig und voller Erwartungen betraten die 22 Kinder die Praxis. Nach einer kurzen Begrüßung starteten sie gespannt ins „Abenteuer Zahnarztpraxis“. Dort war schon alles vorbereitet und das gesamte Praxisteam hatte sich auf die Bedürfnisse der kleinen Patienten eingerichtet. Von größtem Interesse war das Behandlungszimmer, wo es gleich zur Sache ging. Das Herzstück des Raumes, der Zahnarztstuhl, wurde eifrig ausprobiert, jeder Knopf gedrückt, der Stuhl rauf- und runtergefahren. Wasserspritze, Speichelsauger und diverse andere Gerätschaften wurden erklärt und getestet. Der große Speichelsauger bereitete mächtig Spaß, je lauter die schlürfenden Geräusche waren. Das Eis war gebrochen, von Angst keine Spur. Selbst das “Kitzeln“ des glitzernden Zahnarztbohrers wollte jedes Kind am eigenen Finger testen. Als danach noch - mit echtem Füllungsmaterial - gezeigt wurde, wie es in Windeseile mit der Lichtlampe gehärtet wird, waren alle begeistert. Ein weiteres Füllungsstückchen musste her, weil sich alle selbst überzeugen wollten, dass es wirklich fest und hart wurde.

Ein besonderes Highlight war die Untersuchung mit Lupenbrille. Auf die Frage „wer will zuerst auf den Behandlungsstuhl“ schossen sofort alle Hände hoch. Die eigentliche Untersuchung verlief dann auch so zügig, dass anschließend noch Zeit war für das Rollenspiel - eine Herausforderung besonderer Art, bei der sich die Kinder gegenseitig die Zähne kontrollieren durften. Dabei machte sich manches zahnärztliche Talent durchaus schon bemerkbar. Ob und wie sich solche frühen Erfahrungen auf die spätere Berufswahl auswirken? Nach vielen gesammelten Eindrücken im Behandlungszimmer und Erfahrungen auf dem Zahnarztstuhl, wurde im Wartezimmer der Kinderfilm „Conni beim Zahnarzt“ gezeigt. Voller Konzentration verfolgten und kommentierten die Kinder anschließend das Geschehen.

Bei der letzten Station, der Mundhygieneaufklärung durch die beiden Zahnärzte wurde an dem sogenannten Klapper-Max, einem überdimensionalen Gebissmodell die richtige Zahnputztechnik mit einer Riesenzahnbürste erklärt und anhand eines kinderleichten Zahnputzreims vertieft. Alle waren begeistert von der gelungenen Aktion und bedankten sich mit einem Schlusslied und einem Gruppenfoto. Gewappnet mit kleinen Überraschungssets mit neuen Zahnputzutensilien ging ein interessanter und zugleich lehrreicher Kindergartentag zu Ende.

Das Ziel des Aktionstages war erreicht, die Kinder haben sich mit den Abläufen in der Zahnarztpraxis vertraut gemacht und technische Gerätschaften kennengelernt. Aus Unbekanntem wurde Bekanntes, nur so können eventuell vorhandene Ängste abgebaut werden. Ein Kind, dem die Umgebung einer Zahnarztpraxis nicht fremd ist, ist bei Bedarf auch für die erforderliche Behandlung aufgeschlossen.

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Peter Keck

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