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"Junge Menschen dürfen nicht verloren gehen"

Hochgradig innovativ - GO!ES Jugendbüros und Workmobil startet

Mit einer zentralen Auftakt- und Netzwerkkonferenz startete am vergangenen Freitag das neue Förderkonzept GO!ES im Landkreis Esslingen. Unter dem Dach von GO!ES fördern der Landkreis, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter gemeinsam mit insgesamt 585.000 Euro landkreisweit fünf Jugendbüros und ein Workmobil. Die jeweiligen Standortkommunen beteiligen sich mit 30.000 Euro.

Katharina Kiewel, die Sozialdezernentin des Landkreises betonte in ihrer Begrüßung ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal von GO!ES. „Ich bin froh und dankbar, dass es uns miteinander gelungen ist, dieses Förderkonzept zu entwickeln. Es ist hochgradig innovativ und wegweisend gerade deshalb, weil es rechtskreisübergreifend angelegt ist und damit den Anforderungen und Bedarfen der jungen Menschen optimal entspricht.“

Die Jugendbüros befinden sich in Esslingen, Ostfildern, Leinfelden-Echterdingen, Nürtingen und Kirchheim und sind Anlaufstelle für junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren, die besondere Schwierigkeiten haben, den Übergang von der Schule in den Beruf zu bewältigen. Gemeinsam mit dem nachgelagerten Angebot „Workmobil“ des BAZ in Esslingen erarbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort gemeinsam mit den jungen Menschen individuelle Lösungen zur Verbesserung deren Lebens-und Berufssituation.

Damit diese Arbeit gelingt, sind die einzelnen Jugendbüros auf die Netzwerke vor Ort angewiesen. Diese weitergehend zu stärken war Ziel der Auftakt- und Netzwerkkonferenz mit rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Jobcenters, der Berufsberatung und der Kommunen, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von freien Trägern und sozialen Einrichtungen wurde in Workshops der Frage nachgegangen, welche Angebote es für die Jugendlichen bereits gibt und wo für die zukünftige Arbeit weiterer Unterstützungsbedarf und Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit erforderlich sind.
Astrid Mast, Leiterin des Jobcenters, lobt das gemeinsame Konzept ebenfalls „alle Verantwortliche ziehen an einem Strang und gehen gemeinsam einen neuen Weg. Das Konzept orientiert sich in der Praxis nah an den Bedarfen der jungen Menschen“.

Für die Sozialplanung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ist GO!ES von besonderer Bedeutung. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Stuttgart und das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e. V. (ism) unterstützen und begleiten die Umsetzung von GO!ES wissenschaftlich, „Nur, wenn wir qualitativ und quantitativ belastbare Ergebnisse erzielen, haben wir eine Entscheidungsgrundlage, ob wir GO!ES nachhaltig im Landkreis etablieren können, so Katharina Kiewel.
 
Homepage GO!ES - www.jugend-goes.de
 
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