Bürgerbeteiligung zum Radverkehr im Landkreis Esslingen

online-Plattform sammelt Anregungen für einen "Radschnellweg Fildern" und die Radwege im Kreis

Für den „Radschnellweg Fildern“ sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie mögliche Trassen ermittelt werden. Die Hauptachse erstreckt sich von Kirchheim unter Teck über Denkendorf nach Stuttgart. Daran schließt der Ast von Leinfelden-Echterdingen über Filderstadt und Neuhausen auf den Fildern nach Denkendorf an. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort bis Ende Oktober auf einer online-Plattform unter www.radschnellweg-fildern.de mit Hinweisen und Anregungen beteiligen und Wunschstrecken und -ziele angeben. Alle bis zum 31. Oktober 2021 eingehenden Informationen werden bei der Trassensuche berücksichtigt. In enger Abstimmung mit den Anrainerkommunen Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Neuhausen auf den Fildern, Ostfildern, Esslingen am Neckar, Denkendorf, Köngen, Wendlingen am Neckar, Wernau und Kirchheim unter Teck sollen zwei Vorzugsvarianten ermittelt werden. Hierbei wird auch geprüft, ob die erforderlichen Kriterien für Radschnellverbindungen erreicht werden können und welche Kosten für die Umsetzung entstehen.

Laut Potenzialanalyse des Landes zu Radschnellverbindungen wurde für den Korridor von Kirchheim unter Teck auf die Fildern ein Potential von 2.300 Radfahrenden am Tag ermittelt. Die Machbarkeitsstudie soll an die geplanten Trassen des Radschnellwegs Stuttgart und des Radschnellwegs Neckartal anschließen, um eine durchgängige Verbindung herzustellen.

Zeitgleich mit der Machbarkeitsstudie schreibt der Landkreis Esslingen seine Radverkehrskonzeption fort. Hierfür sind ebenfalls die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Auf der Internetseite www.radschnellweg-fildern.de können unter der Rubrik Onlinebeteiligung/Radverkehrskonzept im Landkreis Esslingen fehlende Radverbindungen, Gefahrenstellen oder sonstige Mängel gemeldet werden. Die Auswertung der Hinweise und Anmerkungen fließt in die neue Radverkehrskonzeption ein. Mit der Überarbeitung der Konzeption werden die Baumaßnahmen entlang des 1.200 km langen Kreisnetzes überprüft. Ein Ziel ist die Anpassung des Radverkehrsnetzes an das übergeordnete RadNETZ Baden-Württemberg und die Radschnellverbindungskorridore. Damit soll ein durchgängiges Radwegenetz entstehen auf dem sich Radfahrende im Alter von 8 bis 88 sicher mit dem Rad bewegen können.
 

Pressesprecherin

Andrea Wangner

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