Auftrakt für Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg über die Filder

Mit ihrer Unterschrift haben Landrat, Oberbürgermeister und Bürgermeister der Anrainerkommunen ihre Mitwirkung an einer Machbarkeitsstudie für die Realisierung eines Radschnellwegs über die Filder bekräftigt. Damit wird der Auftakt zum Planungsprozess gemacht.

Vertreter der Anrainerkommunen haben mit einer Unterschrift ihre Unterstützung bei der Mitwirkung an einer Machbarkeitsstudie für die Realisierung eines Radschnellwegs von Stuttgart über die Filder nach Kirchheim unter Teck bekräftigt. Foto: Landratsamt Esslingen, Andrea Wangner

Der Landkreis Esslingen hat es sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr weiter zu stärken. Als wichtige Verbindung mit hohem Potenzial wird vor allem für Berufspendlerinnen und -pendler ein Radschnellweg von der Landeshauptstadt über die Filder nach Kirchheim unter Teck erachtet, mit Anbindung an den geplanten Radschnellweg Neckartal und den Radschnellwegen der Stadt Stuttgart.

„Radschnellverbindungen sind ein wichtiger Baustein, um die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern. Damit schaffen wir ein Potenzial für den Umstieg aufs Rad, vor allem auch im Hinblick auf die stets steigende Anzahl von Radfahrern, die mit dem Elektrorad als Berufspendler unterwegs sind“, sagt Landrat Heinz Eininger. Sowohl in der Potenzanalyse des Verkehrsministeriums als auch in der Filderstudie des Verbands Region Stuttgart werde der Bau einer Radschnellverbindung auf den Fildern empfohlen. Das im Auftrag des Landes ermittelte Potenzial von bis zu 2.300 Radfahrenden pro Tag liegt über dem Wert des Potenzials für den Radschnellweg Neckartal.
 
Im Planungsprozess werden nun unter der Regie des Verkehrsplanungsbüros Radverkehr-Konzept (RV-K) mit Sitz in Frankfurt mögliche Streckenführungen in Zusammenarbeit mit den Anrainerkommunen, den Trägern öffentlicher Belange und Verbänden erarbeitet. Insgesamt wird eine Streckenlänge von etwa 45 Kilometern untersucht. Darin enthalten sind Quer- und Anschlussverbindungen an weitere Radschnellwege. Mit der jetzt gesetzten Unterschrift bekunden die Beteiligten ihre Bereitschaft zur Unterstützung des Radschnellweges. Im September dieses Jahres wird eine Bürgerbeteiligungsplattform freigeschaltet. Bürgerinnen und Bürger können dann online Routenvorschläge erstellen und bewerten. Diese Anregungen fließen in den Planungsprozess mit ein. Mit den Ergebnissen aus der Machbarkeitsstudie wird im nächsten Jahr gerechnet.
 

Beteiligte Kommunen:
Wernau, Neuhausen, Filderstadt, Denkendorf, Kirchheim unter Teck, Wendlingen, Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern, Köngen, Esslingen

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