Generalsanierung des Rohräckerschulzentrums in Esslingen abgeschlossen

Das Rohräckerschulzentrum in Esslingen ist für insgesamt 55,8 Millionen Euro grundlegend saniert und erweitert worden. Mit rund 11,2 Millionen Euro förderte das Land Baden-Württemberg dieses Projekt. Die rund 13 Jahre dauernde Planungs- und Bauzeit ist nun abgeschlossen worden.

„Mit einer beispielhaften Kooperation haben die Landkreise Esslingen und Göppingen sowie die Stadt Esslingen im Jahr 1975 dieses Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum geschaffen. Dieses Schulzentrum ist heute noch eine außergewöhnliche Einrichtung“, sagte Landrat Heinz Eininger beim offiziellen Abschluss der Generalsanierung des Rohräckerschulzentrums in Esslingen am Dienstag, 24. Mai.

Die grundlegenden Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten umfassen im Wesentlichen die Ertüchtigung des baulichen und technischen Brandschutzes, energetische Baumaßnahmen mit der Wärmedämmung der Gebäudehülle und der Erneuerung der kompletten Gebäudetechnik inklusive der Anbindung an eine CO2-neutrale Fernwärme, einem Holzhackschnitzelheizwerk der Stadtwerke Esslingen. Zudem wurde eine Mensa mit Vollküche gebaut für die Zubereitung von täglich bis zu 480 Essen aus Produkten sowie einer Ausstattung mit Medientechnik für Aufführungen und Veranstaltungen. Weiterhin wurde der Sport und Schwimmbereich saniert, der Eingangsbereich aufgewertet sowie die Spiel- und Bewegungsflächen im Außenbereich.
 
Die Kosten für die grundlegende Sanierung belaufen sich auf 55,8 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg hat die Runderneuerung des Schulzentrums mit rund 11,2 Millionen Euro bezuschusst. Die Stadt Esslingen hat eine Finanzierungsbeteiligung in Höhe von knapp 3,1 Millionen Euro getätigt.

Aktuell werden im Rohräckerschulzentrum in fünf Förderschwerpunkten etwa 700 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Hinzu kommt die Betreuung von etwa 50 Kindern in den drei Schulkindergärten. Im Schulzentrum arbeiten rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Die Sanierung des Rohräckerschulzentrums hat mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich geplant. Wesentliche Gründe dafür waren eine Sanierung im laufenden Betrieb mit teilweise großen Einschränkungen bei der Nutzung sowie einer Beeinträchtigung des Schulbetriebs. Die betroffenen Klassen wurden jeweils zeitweise in Klassenräumen in Modulbauweise untergebracht.
 
Die Sanierung wurde in elf Teil-Bauabschnitten umgesetzt. Rund 20 Planungsbüros waren beteiligt, ebenso rund 100 Unternehmen. Der Landrat dankte allen am Bau beteiligten für ihren Einsatz: „Ohne sie alle wäre es nicht möglich gewesen, ein so besonderes, modernes und vor allem einzigartiges Schulzentrum zu schaffen.“

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Andrea Wangner

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