MachES - Innovationsdrehscheibe für Gründer im Landkreis erhält Förderung

Im Landkreis Esslingen wird für Gründer und Unternehmensnachfolger unter dem Titel „MachES – Transformation Landkreis Esslingen“ eine Innovationsdrehscheibe geschaffen. Das Projekt ist mit rund 478.000 Euro veranschlagt. Der Verband Region Stuttgart steuert die Hälfte als Förderung bei.

Thomas S. Bopp, der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart (links) und Landrat Heinz Eininger bei der Übergabe des Förderbescheids -  eingerahmt von Christoph Nold, Geschäftsführer der IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen (rechts) sowie den Wirtschaftsförderern der Kommunen und der Kreiswirtschaftsförderung. Foto: Andrea Wangner

„Die Unterstützung von Existenzgründer und Unternehmensnachfolger hat bei uns im Landkreis fast schon Tradition“, sagt Landrat Heinz Eininger. Schon seit Jahren gibt es auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Einrichtungen zahlreiche Angebote dazu. Nun hat ein Nun hat ein Zusammenschluss aus Kommunen, Kammern und Banken im Landkreis eine enge Zusammenarbeit beschlossen und die landkreisweite Innovationsdrehscheibe „MachES – Transformation Landkreis Esslingen“ ins Leben gerufen. „Wir fördern Macherinnen und Macher, damit wir im Wettbewerb weiter führend bleiben und den Transformationsprozess im Landkreis erfolgreich vorantreiben“, sagt Eininger.

Mit der Bündelung der Beratungs- und Unterstützungsangebote auf einer zentralen Internetplattform wird künftig ein einfacher Zugang zu allen Angeboten im Landkreis ermöglicht und eine schnelle Kontaktaufnahme zu den Partnern geschaffen. Interessierte erwartet unter der Adresse www.maches.info ein breites Informationsangebot zu Veranstaltungen, Raumangeboten und Fördermöglichkeiten für Geschäftsideen.

Ergänzt wird die Plattform um eine Kampagne. „Damit möchten wir in der Auftaktphase auf die Initiative aufmerksam machen und die Themen Transformation, Innovation, Gründen und Nachfolge landkreisweit positiv platzieren“, so konkretisiert Marc Grün, der Leiter des Amts für Wirtschaft der Stadt Esslingen das Vorhaben. Er treibt das Kooperationsprojekt auf kommunaler Seite voran.
 
Für die Projektlaufzeit bis Ende des Jahres 2023 entstehen Kosten in Höhe von rund 478.000 Euro. Zur Finanzierung des Vorhabens haben die Partner unter Federführung der Wirtschaftsförderung des Landkreises einen Antrag beim Verband Region Stuttgart im Förderprogramm Wirtschaft und Tourismus gestellt – und nun eine Förderzusage für die Hälfte der Kosten erhalten.
 
 „Die finanzielle Förderung des Verbands Region Stuttgart bekräftigt die Anstrengungen unserer Kommunen, Macherinnen und Machern im Landkreis Esslingen ein niederschwelliges Unterstützungsangebot bereitzustellen“, sagte der Landrat bei der Übergabe des Förderbescheids durch Thomas S. Bopp, dem Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart, am Donnerstag, 22. Juli in Esslingen. Er erläuterte die Hintergründe der Förderung: „Seit 2014 unterstützt der Verband Region Stuttgart mit dem Programm zur ,Kofinanzierung regionaler Modellprojekte und Kooperationen im Bereich Wirtschaft und Tourismus‘ innovative interkommunale Vorhaben. Ein neuer Schwerpunkt in der Förderrunde 2021 ist die ,Gründerfreundliche Kommune‘, der viele Kommunen angesprochen hat. Dabei konnte das Konzept des Landkreises Esslingen mit seiner starken Umsetzungsorientierung und der gemeinsamen, kreisweiten Vorgehensweise überzeugen.“
 
Christoph Nold von der IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen zeigt sich vom kooperativen Ansatz überzeugt: „Mit MachES ist es uns gelungen, landkreisweit im breiten Schulterschluss die Angebote im Bereich Existenzgründung und Nachfolge unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen. Ergänzend dazu entstehen zahlreiche neue Angebote in den Städten. Wir hoffen, dass wir auf diesem fruchtbaren Boden künftig viele neue Ideen und Geschäftsmodelle wachsen sehen können.“

Auch in zahlreichen Kommunen im Kreis sollen mit dem Projekt neue Angebote für Gründerinnen und Gründer geschaffen werden, zum Beispiel ein regelmäßiges Gründerfrühstück in Filderstadt und ein Innovation Lab als dauerhafte Seminarreihe der Städte Kirchheim unter Teck und Nürtingen. Die Stadt Esslingen legt einen Schwerpunkt auf die Innenstadt und beginnt einen partizipativen Ideenentwicklungsprozess für die City, der neue Ansätze wie etwa Pop-up-Stores verfolgt. Auf kommunaler Seite sind die Städte Esslingen am Neckar, Filderstadt, Kirchheim unter Teck, Nürtingen, Leinfelden-Echterdingen, Plochingen, Wendlingen am Neckar und Ostfildern sowie die interkommunale Wirtschafts- und Tourismusförderung der Gemeinden Lenningen, Erkenbrechtsweiler und der Stadt Owen am Projekt beteiligt. Die Gesamtkoordination erfolgt durch die Kreiswirtschaftsförderung.

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