Mobile Impfteams suchen Einrichtungen der Eingliederungshilfe auf

Ein Lichtstreifen am Horizont zeichnet sich nun auch für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Landkreis ab. Nach dem Impfangebot gegen SARS-CoV-2 für die über 80-jährigen in den Kommunen sind jetzt im Zeitraum Mitte April bis Mitte Mai Impftermine für die Menschen mit wesentlicher Behinderung in den besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe durch die mobilen Impfteams vereinbart. Die Planung und Koordination der Mobilen Impfteams läuft über die Kreisgeschäftsstelle der Malteser.

Das Mobile Impfteam der Malteser wird beim Kommunalen Wohnverbund Filderstadt der Diakonie Stetten e.V. in Filderstadt-Plattenhardt von zwei Bewohnern, Wohnverbundleiterin Lena Jenny (2.v.r.) und einem Mitarbeiter erwartungsvoll begrüßt. (Foto Nicole Klöckner, Landratsamt)
Start der Impfaktionen für Menschen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Landkreis Esslingen: Sozialdezernentin Katharina Kiewel, rechts im Bild, und Lena Jenny, Wohnverbundleiterin, Kommunaler Wohnverbund Filderstadt der Diakonie Stetten e.V. bei der ersten Impfung, die Christian Sulzberger bekommen hat. (Foto Nicole Klöckner, Landratsamt)

In den Einrichtungen im Landkreis leben rund 600 Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in stationären Wohnformen. Impfberechtigt ist außerdem das Betreuungspersonal. Mit einbezogen werden auch die Förder- und Betreuungsbereiche der Tagesstruktur, die an die Wohneinrichtungen angegliedert sind.
 

In einem nächsten Schritt werden die Mobilen Impfteams die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und die Förderstätten aufsuchen und damit die überwiegende Zahl der impfberechtigten vulnerablen Personen erreichen, die selbstständig oder ambulant betreut wohnen. Auch hier sind in den letzten Tagen erste Terminabstimmungen erfolgt. Damit dürften über 1.000 weiteren Personen der Zielgruppe ein erster Impfschutz zu Gute kommen. Die Mobilen Impfteams im Landkreis erhalten zudem Unterstützung von den Mobilen Impfteams der Zentralen Impfzentren.
 
Das Landratsamt sieht die aktuelle Entwicklung beim Impffortschritt als positives Signal die nachvollziehbare Verunsicherung der Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen zu beseitigen und mit dem Impfangebot unmittelbar den Gesundheitsschutz der Zielgruppe zu verbessern. Dadurch kann in den Wohn- und Beschäftigungsangeboten trotz weiterhin erforderlicher Abstands- und Hygienemaßnahmen wieder mehr Normalität in Aussicht gestellt werden.

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Andrea Wangner

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