Mit dem Impfkonzept des Landkreises zum lang ersehnten Piks

In den vergangenen Wochen sind viele Menschen über 80 Jahren vor Ort oder in einem Sonderkontingent an den Kreisimpfzentren geimpft worden. Landrat Heinz Eininger dankt allen Beteiligten für das große Engagement.

Landrat Heinz Eininger macht sich vor Ort ein Bild von der Impfaktion im Thermalbad Beuren. Foto: Andrea Wangner
Die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr und Frank Buß, Bürgermeister Plochingen bei der Impfaktion im KIZ Esslingen. Foto: Andrea Wangner

Im Landkreis Esslingen leben etwa 36.000 Menschen über 80 Jahren. Für eine schnelle Impfung dieser Altersgruppe hatte der Landkreis Esslingen in Zusammenarbeit mit den Maltesern Anfang März ein Impfkonzept für den Landkreis erstellt. Dieses basiert auf mehreren Säulen: den Impfaktionen vor Ort, der Reservierung von Sonderkontingenten an einem der beiden Kreisimpfzentren (KIZ) sowie der zunehmenden Impfung in der Regelversorgung bei den Ärzten im Landkreis. Bis Ende April soll allen Menschen über 80 Jahren im Kreis ein Impfangebot gemacht werden.

Bei so genannten Pop-Up-Impfungen sind inzwischen knapp 7.000 Menschen über 80 Jahren bei Aktionen vor Ort geimpft worden. Diese Impfungen bietet der Landkreis in Zusammenarbeit mit dem MIT der Kreisimpfzentren und des Zentralen Impfzentrums in Stuttgart sowie den Hilfsorganisationen vor Ort an. Insgesamt sind 23 Pop-Up-Impfaktionen in Städten und Gemeinden terminiert worden. Derzeit finden mit Pop-Up-Impfungen in Nürtingen, Kirchheim und Erkenbrechtsweiler die letzten Impfaktionen vor Ort statt.

Für Menschen über 80 Jahren, die nahe an einem der beiden Kreisimpfzentren wohnen, hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit den Kommunen Sonderkontingente an einem der beiden Kreisimpfzentren eingerichtet. „Ich freue mich, dass wir beim Impfen mit unserem Konzept Menschen über 80 Jahren ein zusätzliches Angebot machen können“, sagte der Landrat bei einem Besuch vor Ort im Kreisimpfzentrum an der Messe Stuttgart in der vergangenen Woche. Dort wurden Impfwilligen aus Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen der lang ersehnte Piks ermöglicht. In dieser Woche werden am KIZ Esslingen Menschen über 80 Jahren aus Plochingen und Deizisau geimpft. „Dafür haben die Städte und Gemeinde hervorragende Organisationsarbeit geleistet“, sagte die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr am Montag, 19. April, vor Ort.

Am 22. April starten Impfaktionen in Einrichtungen der stationären Eingliederungshilfe. Nach dem Start im Kommunalen Wohnverbund Filderstadt der Diakonie Stetten sind weitere Termine anberaumt. Bis Mitte Mai sollen die Impfaktionen dort abgeschlossen sein.
 
„Für die Umsetzung unseres Impfkonzepts war ein großer logistischer Aufwand von Seiten der Kommunen sowie der Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums und der Kreisimpfzentren notwendig. Ich danke allen Städten und Gemeinden sowie den Hilfsorganisationen vor Ort für ihren großen Einsatz“, sagt Eininger zum Abschluss der konzertierten Aktionen für Menschen über 80 Jahren.
 
Bisher sind im Landkreis Esslingen insgesamt mehr als 57.000 Menschen geimpft worden (Erst- und Zweitimpfung summiert). An den beiden Kreisimpfzentren sind bisher knapp 37.000 Impfungen verabreicht worden, mit den Mobilen Impfteams knapp 14.000. Die Impfzahlen sind inzwischen auf dem Dashboard auf der Homepage des Landkreises eingestellt und werden wöchentlich – in der Regel mittwochs – für die vorangegangene Kalenderwoche aktualisiert. Impfungen durch die Ärzte sind nicht erfasst. Auch nicht berücksichtigt sind Impfungen von Personen, die sich außerhalb des Landkreises haben impfen lassen.

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Andrea Wangner

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