Schutzhütte mit Grillplatz im Freilichtmuseum eröffnet

Foto mit Landrat Eininger beim neu eingeweihten Grillplatz
Landrat Heinz Eininger, Beate Beck-Deharde, amtierender Rotary-Präsident Eli Elias Khoury und Rainer Reichhold bei der Eröffnung der Grillstelle im Freilichtmuseum (von links). Foto: Andrea Wangner, Landratsamt Esslingen

Im Freilichtmuseum Beuren ist eine Schutzhütte nebst Grillstand errichtet worden. Das Projekt wurde in Kooperation des Rotary-Clubs Nürtingen-Kirchheim, des Landkreises Esslingen und der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule (PMHS) verwirklicht.

Bei der Übergabe der Grillstelle würdigte Landrat Heinz Eininger würdigte den Einsatz der Rotarier. „Wir freuen uns, dass unser Freilichtmuseum aufgrund des Engagements des Rotary Clubs und des praktischen Einsatzes von Schülern der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule Nürtingen als Geschenk zum 25. Geburtstag einen Grillplatz samt Schutzhütte in Betrieb nehmen kann“, sagte der Landrat. „Das Projekt verdeutlicht, wie vielfältig und interessant Ausbildungen in bautechnischen Berufen sind. Junge Menschen legen damit einen soliden Grundstein für ein zukunftsfähiges, erfolgreiches Berufsleben.“

Die Idee für das Projekt hatten die damalige Rotary-Präsidentin Beate Beck-Deharde mit Rainer Reichhold in ihrer Amtszeit 2018 entwickelt. „Wir wollten etwas Bleibendes für Familien – quer durch die Gesellschaft - in der Region machen“, so erinnerte sie sich zum Schutzhütten- und Grillplatzprojekt.

Durch Kontakt zum Museum, zum Landrat und zur bauausführenden Berufsschule ließ der Rotary Club die Idee Wirklichkeit werden. „Das Ganze ging nur, weil Landrat Eininger von der Idee sofort begeistert war und einwilligte, die Hütte zu bauen“, so dankte Reichhold. Besonders freue ihn, dass der Club die Berufsschüler der Abteilung Bau an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule (PMHS) mit angehenden Bauzeichnern, Maurern, KFZ-Mechatronikern und Zimmerleuten einbinden konnte. Die PMHS ist ein Duales Berufskolleg für Bautechnik, eine höhere Schulart, die die Berufsausbildung vertieft und mit der Fachhochschule abschließt. „Bei den jungen Menschen haben wir das Wir-Gefühl gestärkt. Wenn sie das Gebäude in fünf bis zehn Jahren anschauen, werden sie immer noch stolz sein, das gemeinsam gebaut zu haben.“ Sein Fazit: „Hier ist durch den Schulterschluss zwischen Rotary, Landkreis und der Schule etwas entstanden, was vielen Menschen sehr viel Freude bereiten wird.“ Der Club gab nicht nur den Anstoß zum Win-win-Projekt, sondern die Rotary-Mitglieder stifteten auch 30.000 Euro für Material und Planungsarbeiten.

Museumsleiterin Steffi Cornelius erklärt: „Dieser Grillplatz mit Schutzhütte ist ein bisher fehlender Baustein für unser Museum familienfreundlicher zu werden. Unser Freilichtmuseum ist ein authentischer Ort, um ländliche Geschichte hautnah zu erleben. Geschichte soll Spaß machen, denn Geschichte ist nichts Angestaubtes, sondern modern, innovativ und interessant. Die Besucher haben oft gefragt, ob man hier grillen kann. Nun geht das.“ Auch aus museumspädagogischer Sicht ergebe das Sinn: „Wir können hier unsere Bildungsarbeit mit einem Abschluss am Grillplatz verbinden. Das fördert den Gedankenaustausch und das Miteinander, was gerade in der heutigen Zeit wichtig ist.“

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Andrea Wangner

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