Richtfest an der Bodelschwinghschule in Nürtingen

Nach 13 Monaten Bauzeit ist am Montag, 11. Juli an der Bodelschwinghschule in Nürtingen Richtfest gefeiert worden. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und den dazugehörigen Schulkindergärten ist einer von insgesamt drei Schulstandorten der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in Trägerschaft des Landkreises Esslingen.

Bereit zum Richtspruch: an der Bodelschwinghschule in Nürtingen konnte nach 13 Monaten Bauzeit Richtfest gefeiert werden. Foto: Landratsamt Esslingen, Andrea Wangner
Beim Rundgang durch das Gebäude konnten sich die Gäste einen Eindruck vom Stand der Arbeiten verschaffen. Foto: Landratsamt Esslingen, Andrea Wangner

„Es ist beeindruckend, wie viel Erde bewegt, wie viel Wände gestellt und wie viel Pläne in Beton gegossen worden sind. Ich wünsche dem Bau weiterhin einen unfallfreien Verlauf“, sagte Landrat Heinz Eininger bei seiner Ansprache zum Richtfest. Für die Sanierung und Erweiterung der Bodelschwinghschule und den dazugehörigen Kindertageseinrichtungen rechnet der Landkreis aktuell mit Aufwendungen in Höhe von insgesamt rund 21,1 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Baumaßnahme mit rund 7,25 Millionen. Mehr als 40 Gewerke sind bei der Sanierung und Erweiterung der Schule insgesamt beteiligt.

Das Projekt gliedert sich in mehrere Bauteile. Der Teil der Schulkindergärten wird komplett neu errichtet und bietet künftig Platz für sechs Kindergartengruppen. Für die Schülerinnen und Schüler stehen im künftigen Lernbereich insgesamt 21 Klassenzimmer und 13 Gruppenräume sowie mehrere Lernküchen und Werkstätten zur Verfügung. Ein Bewegungsraum und das Therapiebad inklusive Sanitär- und Umkleidebereich runden das Vorhaben ab.

Richtungsweisend wird die neue Bodelschwinghschule auch im Hinblick auf ihre Ausstattung sein. Im Zuge des Medienentwicklungsplans des Landkreises wird die Elektro- und IT-Versorgung der Schule komplett erneuert. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke spielt eine Rolle: Die Bestandsgebäude werden im KfW-100-Standard ertüchtigt, die Neubauten sind in einem KfW-70-Standard geplant. Die Heizung und Stromgewinnung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage. Für die Sommermonate ist eine passive Kühlung vorgesehen.
 
„Hier entsteht eine moderne und schöne Schule, in der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrende und das an der Schule beschäftigte Personal wohlfühlen sollen und gerne zum Lernen, Arbeiten und Leben hierherkommen“, sagt der Landrat.

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Andrea Wangner

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