Landkreis Esslingen koordiniert weiteres Impfangebot für die Einwohner

Mit einem weiteren Impfangebot soll die derzeit hohe Nachfrage nach einer Coronaimpfung unterstützt werden. Dazu hat das Gesundheitsdezernat im Landratsamt zusammen mit den Maltesern als Betreiber des Impfbusses ein Konzept erarbeitet. Damit werden die ärztlichen Impfangebote ergänzt.

Seit der Schließung der Kreisimpfzentren im Landkreis Esslingen haben die Ärzte im Landkreis Esslingen alle Hände voll zu tun, der Nachfrage nach Coronaimpfungen nachzukommen – und auch die Schlange vor dem Impfbus, der unter der Regie des Malteser Hilfsdienstes durch den Landkreis tourt, ist in den vergangenen Tagen immer länger geworden. Nun soll mit einem zusätzlichen Impfangebot für die Öffentlichkeit weiter Abhilfe geschaffen werden: Das Sozialministerium hat für den Landkreis Esslingen in diesen Tagen neben einem ersten Mobilen Impfteam (MIT), das Ärzte und Einrichtungen im Landkreis bei den Impfungen unterstützt, ein weiteres MIT bewilligt. Dieses wird nun für weitere mobile Impfaktionen eingesetzt.

„Angesichts der derzeit stark steigenden Infektionszahlen ist es mehr denn je eine Bürgerpflicht, sich impfen zu lassen“, so appelliert Landrat Heinz Eininger an die Einwohner im Landkreis. „Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern übernimmt auch Verantwortung für andere. Deswegen bin ich froh, dass wir nun die Möglichkeit gefunden haben, weitere mobile und einfach zu erreichende Impfaktionen anbieten zu können.“ Dazu haben das Gesundheitsdezernat im Landkreis Esslingen und der Malteser Hilfsdienst ein Konzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass nun vorwiegend die Großen Kreisstädte im Landkreis die Möglichkeit haben, über die Malteser ein Mobiles Impfteam für öffentliche Impfaktionen in ihrer Kommune anzufordern, ähnlich den Pop-Up-Impfaktionen, wie sie im Frühjahr dieses Jahres angeboten wurden. Dazu sollten die Städte geeignete Räume zur Verfügung stellen. Die Oberbürgermeister und Bürgermeister im Landkreis sind bereits über das neue Angebot informiert worden.

Der Impfbus, der als einer der wenigen im Land nach der Schließung der Impfzentren noch weiterhin durch den Landkreis tourt, kann künftig verstärkt dafür eingesetzt werden, vorwiegend ländlich gelegene Gemeinden anzusteuern, um dort auch weiterhin Unterstützung bei Erst-, Zweit- und auch Drittimpfungen anzubieten. Der Bus soll zudem personell verstärkt werden, damit im Idealfall eine Station mehr als bisher angesteuert werden kann. „Wir haben in Abstimmung mit den Maltesern und mit der Unterstützung des Sozialministeriums ein rundes Konzept erarbeiten können, mit dem wir die Impfungen in der ärztlichen Regelversorgung sinnvoll ergänzen“, sagt Peter Freitag, der Gesundheitsdezernent im Esslinger Landratsamt.

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Andrea Wangner

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