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Malteser übergeben Landrat Heinz Eininger ihren Erfahrungsbericht aus der Corona-Krise

Mit Abstand: Heinz Eininger nimmt den Erfahrungsbericht von Marc Lippe entgegen. Zu dem Austausch waren zudem Stefan Lob, Dr. Harald Merckens, Christian Baron, Nicole Hildebrand, Dr. Jochen Herkommer und Michael Leich gekommen (von links). Foto: Andrea Wangner, Landratsamt Esslingen

Landrat Heinz Eininger hat sich im Landratsamt mit Vertretern des Malteser Hilfsdienstes zu einem Gespräch über die bisherigen Erfahrungen zur Corona-Krise ausgetauscht. „Ich danke Ihnen für die sehr gute Zusammenarbeit zur Bewältigung der Corona-Krise im Landkreis. Sie haben die Probleme nicht diskutiert, sondern die Lösungen dafür gefunden“, sagte Eininger am Dienstagvormittag, 7. Juli.

Nur mit der zupackenden, konstruktiven Arbeit der Mitarbeiter des Hilfsdienstes sei es gelungen, innerhalb kürzester Zeit zwei Corona-Abstrichzentren im Drive-In-Verfahren sowie eine Covid-19-Behelfsklinik an der Landesmesse mit mehr als 300 Betten zu errichten. Jetzt gelte es, die Erfahrungen aus der Krisenzeit auszuwerten und Optimierungen auszuloten.
Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreisgebiet derzeit bei 2,6 (Stand 10. Juli). Die Messzahl gibt die Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner im Landkreis Esslingen an. Trotz der niedrigen Infektionszahl mahnte der Landrat zur Vorsicht: „Es gilt weiterhin die Regeln einzuhalten.“ Manchen in der Bevölkerung seien die vorbeugenden Maßnahmen wie Abstand halten und Mundschutz tragen wohl nicht mehr bewusst. „Dabei sind die Bewohner im Landkreis die wichtigsten Akteure zur Eindämmung des Virus.“
Marc Lippe, der Bezirksgeschäftsführer bei den Maltesern im Bezirk Neckar-Alb, überreichte dem Landrat einen Erfahrungsbericht zum Einsatz in der Corona-Krise und speziell zur Errichtung der Covid-19-Klinik an der Messe. „Wir haben darin unsere Erfahrungen sowohl von ärztlicher als auch von organisatorischer Seite zusammengefasst“, sagte Lippe. Er ließ noch einmal die Knackpunkte der Pandemie-Zeiten Revue passieren. „Es galt, von Null auf Hundert ein effizientes Testsystem zu installieren.“ Ebenso habe die Malteser-Mitarbeiter beschäftigt, wie die Betten in der Behelfsklinik mit Sauerstoff ausgestattet werden können. „Hier hat uns zum Beispiel das Unternehmen Festo schnell und unkompliziert unterstützt“, sagte Lippe.