Natur und Landschaft

Landschaftsführungen! Im Blickpunkt steht die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Biotopen, die Vielfalt an Landschaftsformen und Gesteinen und oft auch die lokale und regionale Geschichte. Die Führungen gehen entlang von zum Teil steilen Wegen. Kinderwagen können deshalb leider nicht mitgeführt werden. Festes Schuhwerk ist unverzichtbar. Teilnehmer: Jung und Alt, Kinder ab Grundschulalter und deren Eltern, wer immer Interesse hat.
Für Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist eine separate Führung ausgeschrieben.
Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Das Grabungsschutzgebiet Holzmaden besteht seit 1979. Esumfasst die Gemarkungen von Holzmaden, Dettingen, Notzingen, Ohmden, Kirchheim/Teck, Weilheim, Aichelberg, Boll, Dürnau, Hattenhofen, Schlierbach und Zell unter Aichelberg. Fossiliensammler müssen eine Grabungsgenehmigung einholen und sich verpflichten, wissenschaftlich wertvolle Funde, die sie in diesem Gebiet machen, dem Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart oder dem Museum Hauff in Holzmaden anzuzeigen und sie auf Verlangen abzuliefern. Die Unkosten werden erstattet. Selbstverständlich wird auch den Amateur-Petrefaktensuchern eine angemessene Fundprämie gezahlt. Um in den Schieferbrüchen des Schutzgebietes Holzmaden Fossilien zusammeln, ist eine Erlaubnis des Landesdenkmalamts Stuttgart, Mörikestraße 12, Tel. 0711/6472823 und die Genehmigung der Schieferbruchbesitzer nötig.

In Holzmaden Tel. 07023/2873, Fax - 4618, befindet sich eine Klopfhalde, wo Interessierte nach Versteinerungen suchen können.

Das Randecker Maar auf dem Albstufenrand ebenfalls ein eindrucksvoller Zeuge der vulkanischen Vergangenheit - ein 10 Millionen Jahre alter Vulkankrater von 1 km Durchmesser. Das Maar wurde auf der Nordseite vom Zipfelbach angeschnitten und ausgeräumt.

Der berühmte tertiäre Vulkan von Scharnhausen befindet sich zwischen dem Gestütshof Scharnhausen und Stockhausen. In seinem Schlot wurden Jurasteineder Alb gefunden, die vor etwa 15 Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch in die Höhe geschleudert wurden und dann in den Schlot zurückgefallen sind. Zu dieser Zeit musste also die Albhochfläche noch bis in die Gegend von Scharnhausen gereicht haben!

Von der alten Burg Teck, die im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde, blieben nur Reste der Burgumwallung erhalten. Die vom Albverein errichteten Gebäude (Aussichtsturm, Wanderheim u. a.) sind jedoch ein beliebtes Wanderzentrum geworden. Großartig sind die Ausblicke von der Berghöhe.

Von Oberlenningen geht es auf kühn in den Felsgehauenen Steigen auf die Alb nach Hochwang. Östlich von Oberlenningen die restaurierte Burgruine Wielandstein. Sehenswert sind die Gutenberger Tropfsteinhöhlen.

Neidlingen, die große Kirschenanbaugemeinde am Fuß der Alb. Wer zur Burgruine Reußenstein wandert, kann damit den Besuch des Wasserfalls im Quellgebiet der Lindach und einer Tropfsteinhöhle verbinden.

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