Beratung und Vermittlung

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Vertrauliche E-Mail-Beratung

Sie haben ein Suchtproblem und möchten zunächst unverbindlich Kontakt aufnehmen? Dann nutzen Sie unsere vertrauliche Online-Beratung. Durch einen geschützten Zugang sind Ihre Daten hier sicher.

Vermittlung

Vermittlung

Sie haben die Entscheidung getroffen, Ihren Suchtmittelkonsum aufzugeben und/ oder mit dem Glücksspiel aufzuhören und Ihre Abhängigkeit zu behandeln? Sie haben erkannt, dass Sie dazu (professionelle) Unterstützung benötigen und suchen einen geeigneten Platz in einer Entgiftungs- oder Therapieeinrichtung? Sie möchten Informationen zu Selbsthilfegruppen in Ihrer Umgebung?  Wir informieren Sie über die verschiedenen Möglichkeiten von ambulant bis stationär und die jeweiligen Einrichtungen und treffen mit Ihnen gemeinsam eine für Sie geeignete Auswahl. Wir zeigen Ihnen die notwendigen Schritte für eine Beantragung einer Therapie auf und unterstützen Sie dabei. Für die Therapievorbereitung helfen wir Ihnen realistische Ziele zu entwickeln und Ihre Abstinenzmotivation, bzw. Selbstwirksamkeitserwartung zu stärken.

Auflage

Auflage

Die Jugendgerichte im Landkreis Esslingen erteilen bei entsprechender Sachlage in Absprache mit der Jugendgerichtshilfe die Auflage an einer bestimmten Anzahl (ca. 3-6) Einzelgesprächen oder an der Auflagengruppe in dem jeweiligen Standort der Beratungsstelle Sucht und Prävention teilzunehmen. Das für diese Gerichtsauflage zugeschnittene Angebot hat das Ziel der Entwicklung zu einem missbräuchlichen bzw. abhängigen Alkohol- und/oder Drogenkonsum und damit einhergehend einer erneuten strafrechtlichen Auffälligkeit mit entsprechend negativen Folgen vorzubeugen.
Die Auflage ist nur dann erfüllt, wenn der Teilnehmer an allen Einzelgesprächen bzw. an allen Terminen der Gruppe teilnimmt. Ansonsten drohen dem Betroffenen weitere strafrechtliche Konsequenzen.
 Die Teilnehmer bekommen Informationen zu ihrer rechtlichen Situation, über Suchtstoffe und ihr Abhängigkeitspotential, über gesundheitliche und soziale Aspekte des Suchtmittelkonsums sowie über weiterführende Hilfsangebote. Weiterhin haben die Betroffenen die Möglichkeit ihr Konsumverhalten zu reflektieren und Zusammenhänge zu anderen Straffälligkeiten herzustellen.

Orientierungsgruppe

Orientierungsgruppe

Die Orientierungsgruppe: ist ein offenes Angebot, an dem Sie ohne Voranmeldung teilnehmen können. Sie findet jede Woche Mittwoch in Nürtingen statt. Viele fragen sich: Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, um abstinent zu werden? Welche Schwierigkeiten können mir auf dem Weg zu Abstinenz begegnen? Hier können Sie davon einen Eindruck erhalten. Sie können sich mit anderen austauschen und erhalten wichtige Informationen. Die Wartezeit bis zum Beginn der ambulanten oder stationären Therapie kann so überbrückt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.

Selbsthilfe

Selbsthilfe

Alle Studien besagen, dass eine Anbindung an eine Selbsthilfegruppe die Rehaerfolge deutlich erhöhen. Darum liegt der Beratungsstelle die Förderung der Sucht – Selbsthilfegruppen sehr am Herzen. Wir kooperieren mit ihnen und achten sie in ihrer Eigenständigkeit. Flyer zu Selbsthilfegruppen / -stellen (566,5 KB)

Selbsthilfegruppen finden Sie zu den Themen:

  • Alkohol
  • Glücksspiel
  • Illegale Drogen und 
  • Erwachsene Kinder aus Suchtfamilien

Für die Selbsthilfegruppen bieten wir:

  • Monatlich stattfindende Supervisionen der Selbsthilfegruppenleiter über aktuelle Themen und Fälle 
  • Zweimal jährlich 2tägige Seminare in Wernau, zu denen alle Teilnehmer aus den Selbsthilfegruppen eingeladen sind. Freitagabend wird ein Vortrag zu einem suchtspezifischen Thema gehalten, am Samstag wird das Thema in Kleingruppen vertieft. 
  • Koordination der Selbsthilfe – Infogruppe an jedem Donnerstagabend in der Psychiatrie Kirchheim 
  • Besuche der Gruppen, Ansprechpartner für Probleme dort 
  • Förderung der Ausbildung zum Suchthelfer / Gruppenbegleiter

Substitution

Substitution

Der Begriff "Substitution" kommt aus dem lateinischen und heißt übersetzt soviel wie Stellvertretung oder Ersatz. Tatsächlich ist mit der Substitution eine Behandlung von Opioidabhängigen mit Ersatzstoffen gemeint. Die Substitution von Opioidabhängigen besteht aus zwei Teilen. Zum einen die medizinische Verschreibung eines Ersatzstoffes durch den behandelnden Arzt, zum anderen die psychosoziale Begleitung durch andere Berufsgruppen (zum Beispiel Beratungsstellen). Dabei sehen wir die enge Kooperation zwischen Arzt und Beratungsstelle als wesentlichen Bestandteil der zielführenden Substitutionsbehandlung.

Die Substitutionsbegleitung beinhaltet im Wesentlichen folgende Aufgabenfelder:

  • Erstkontakt mit Klienten und Klientinnen, die in das Substitutionsprogramm aufgenommen werden wollen oder sich bereits in ärztlicher Substitution befinden.
  • Regelmäßige Kontakte, um die Vernetzung im Drogenhilfesystem zu gewährleisten.
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen und Erschließen von ergänzenden Unterstützungsangeboten
  • Krisenintervention
  • Psychosoziale Beratungsgespräche bis hin zur Vermittlung in Entgiftung und in ambulante, teilstationäre und stationäre Therapie.

Die Substitution von Opioidabhängigen verfolgt dabei mehrere grundlegende Ziele:

  • Primäres Ziel ist eine abstinente Lebensweise, also auch die Ablösung vom Substitutionsmittel wird angestrebt.
  • Den Kontakt zu Abhängigen, die mit abstinenzorientierten Angeboten nicht mehr zu erreichen sind, herzustellen und diesen Kontakt zu halten.
  • Die Überlebenschancen der Abhängigen zu verbessern.
  • Das Erreichen gesundheitlicher, sozialer, psychischer und rechtlicher Stabilität.
  • Die Änderung der Lebenspraxis und Stärkung der vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen. Aufbau eines Sozialen Netzwerkes.
  • Wiedereingliederung in das Berufs- und Arbeitsleben
  • Ausstieg aus der Drogenszene
  • Kein Beigebrauch von anderen Suchtmitteln

 Die Substitutionsbegleitung ist ein Prozess, der sich an der persönlichen Entwicklung und den sozialen (Lebens-) Bedingungen der Klientinnen und Klienten orientiert und sie bei der Erreichung ihrer persönlichen Ziele unterstützt. Die Ziele werden zu Beginn der Substitution vereinbart und regelmäßig überprüft.

Raucher

Raucher

Haben Sie schon oft daran gedacht, mit dem Rauchen aufzuhören? Meist reicht der Vorsatz allein nicht aus. Wie können der Wille gestärkt und die nötige Energie dafür mobilisiert werden?
Unser Tabakentwöhnungsprogramm soll eine hilfreiche Unterstützung sein.
Es findet in der Gruppe mit Gleichgesinnten statt mit einer wissenschaftlich erprobten Methode (entwickelt von der Universität Tübingen). Es werden Alternativen und Strategien zum Umgang mit Versuchungssituationen erarbeitet, bei Bedarf wird mit Unterstützung von Nikotinpflaster oder -kaugummi gearbeitet. Sie treffen sich 6 Wochen lang einmal wöchentlich.
Informationsveranstaltung zur Tabakentwöhnung: Diese Informationsveranstaltung richtet sich an Personen, die sich Gedanken über ihren Tabakkonsum machen. Die Veranstaltung ist kostenlos und unverbindlich.
 „Rauchfrei in 6 Wochen“: Haben Sie schon oft daran gedacht mit dem Rauchen aufzuhören? Wir bieten Ihnen mit dem verhaltenstherapeutischen Entwöhnungsprogramm den Einstieg ins rauchfreie Leben.
Kosten: 130 € für 6 Termine im wöchentlichen Abstand (nur für Tabakentwöhnungsprogramm)
Eine Kostenerstattung für das Tabakentwöhnungsprogramm „Rauchfrei in 6 Wochen“ ist über die meisten Krankenkassen möglich.
Das Tabakentwöhnungsprogramm ist nach § 20 Abs.1 SGB V über die Zentrale Prüfstelle Prävention zertifiziert. Flyer zur Tabakentwöhnung (1,533 MB)

Amtsleiterin

Amtsleiterin Christine Fischer

Christine Fischer

Kontakt

Ansprechpartnerin

Katrin Janssen

Sekretariat
Telefon 0711 3902-48480
Telefax 0711 3902-58337
E-Mail

Telefonische Erreichbarkeit:
Mo-Do: 8-16 Uhr
Fr.: 8-12 Uhr
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Standorte

Esslingen
Wehrneckarstr. 2
73728 Esslingen a.N.

Nürtingen
Kirchstraße 17
72622 Nürtingen

Kirchheim u.T.
Marktstraße 48
73230 Kirchheim unter Teck

Leinfelden-Echterdingen
Bernhäuser Str.10
70771 Leinfelden-Echterdingen