Kommune / Jugendschutz

  • Konzertierte Aktionen zum Jugendschutz
  • Runde Tische Alkoholprävention
  • Blauer Brief und GELBE Karte
  • Prävention Glücksspiel

Konzertierte Aktionen Jugendschutz und Alkoholprävention
Gemeinsam von der Landkreisverwaltung und der Polizeidirektion, Landrat und Polizeipräsident, gingen Rundbriefe an alle Ober-/Bürgernmeister mit Informationen und konkreten Angeboten im Bereich des Jugendschutzes, der Akoholprävention und des Glücksspiels. Die Kommunen und ihre Einrichtungen werden unterstützt mit Info-Materialien, Fortbildungen und Informationsveranstaltungen.
 
Runde Tische Alkoholmissbrauchsprävention / Kommunale Kriminalprävention
Kommunen werden bei Bedarf bei der Umsetzung des Jugendschutzes und der Alkoholmissbrauchsprävention vom Polizeipräsidum Reutlingen und der Suchtprophylaxe des Landkreises unterstützt. Es werden Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt, Informationsveranstaltungen und Schulungen angeboten. An Runden Tischen zur Alkohol- und Kriminalprävention wirkt die Suchtprophylaxe bei Anfrage und Bedarf mit.
 
Blauer Brief
Von der Polizeidirektion Esslingen (neu Polizeipräsidium Reutlingen) wurde ein Blauer Brief entwickelt, der von den Kommunen eingesetzt werden kann, wenn junge Leute mit Sachbeschädigung, Randalieren, Ruhestörung u.a. im Gemeinwesen auffallen. Die Jugendlichen werden dabei mit ihren Eltern von der Kommune zu einem ermahnenden Gespräch einbestellt. Mit dem Brief wird auch auf die Unterstützungsangebote der Jugend- und Drogenberatungsstelle hingewiesen.
 
GELBE Karte
Die Führerscheinstelle wird von der Polizei über auffälliges Verhalten von jungen Menschen, in Verbindung mit Alkohol, Drogen, Gewalt u.a., informiert und ent-scheidet die Zustellung der GELBEN Karte. Im Anschreiben an die auffälligen jungen Leute wird auf die Jugend- und Drogenberatung und die Psychologischen Beratungsstellen mit ihren Unterstützungsangeboten hingewiesen. Gemeinsam mit der Suchtprophylaxe wird der Einsatz und die Wirkung der GELBEN Karte
ausgewertet.
 
Prävention Glücksspiel
Von der Suchtberatungsstelle werden Schulungen für Mitarbeiter von Glücks-spieleinrichtungen durchgeführt, nach neuem Landesglücksspielgesetz Voraus-setzung für das Betreiben von Einrichtungen. Durchgeführt werden die Schulungen nach landesweit abgestimmtem Konzept gegen Kostenerstattung. Referenten sind die Mitarbeiter der Suchtberatungsstelle. Inhaltlich geht es um Informationen über die Entstehung von Glücksspielsucht, den Umgang mit gefährdeten Spielern und geeignete Hilfen. Neu werden Präventionsangebote zur Prävention des Glücksspiels in Beruflichen Schulen erprobt. Es bewährt sich der Einsatz des Präventionsstückes “Der ZOCKER”, vom Sozialministerium empfohlen, das gerade junge Menschen gut ansprechen und sensibilisieren kann.
Flyer Gruppenangebot Glücksspiel (4,487 MB) und Flyer Prävention Glücksspiel (808,7 KB)
Vom Sozialministerium wurde ein Methoden-Koffer zur Glücksspielprävention in den Schulen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Zukunftsplans Jugend des Sozialministeriums wird der Landkreis finanziell bei der Umsetzung des Projektes “Leben rocken OHNE zocken” gefördert, gemeinsam mit Kreisjugendring, BruderhausDiakonie – Fachdienst für Jugend, Bildung, Migration, Suchtberatung und Suchtprophylaxe. Ziel ist es, das Thema in die Jugendarbeit zu tragen und die Fachkräfte für die präventive Arbeit zu qualifizieren.
 
Broschüren /Materialien
Gute Broschüren zur Suchtvorbeugung für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte können über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - auch in größeren Mengen - kostenfrei bestellt werden und stehen zum Download dort bereit, ebenso über die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Ansprechpartnerinnen

Christiane Heinze

Christiane Heinze
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email

Verena Weiss
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email