Jugendarbeit / Jugendhilfe

  • Fortbildungen für Fachkräfte
  • „Suchtvorbeugung im Verein“ - Schulungen für Jugendtrainer/-leiter
  • Info-Abende und Workshops zur Suchtvorbeugung in Vereinen
  • HaLT (Offensives Beratungs- und Unterstützungsangebot bei Notaufnahmen in Kliniken wegen Alkoholvergiftung – mit Brückengespäch und RISIKO-Check) Flyer Eltern (1,717 MB), Flyer Jugendliche (706,4 KB)
  • „next level“ (Gruppenangebot zur Prävention alkoholbedingter Jugendgewalt) Flyer Eltern (760,6 KB), Flyer Jugendliche (736,3 KB)
  • Prävention des Glücksspiels in Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit. Flyer Präventionstheater (808,7 KB); Flyer "Das Leben rocken ohne Zocken (4,487 MB)", weiterer Flyer zu "Rocken ohne Zocken" (3,41 MB)

Fachgruppe "Suchtvorbeugung in der Jugendarbeit"
Die Fachgruppe trifft sich zwei Mal jährlich und thematisiert aktuelle, die Suchtvorbeugung tangierende Entwicklungen im Bereich der Jugendarbeit. Jugendschutz und die Begleitung Suchtmittel konsumierender Jugendlicher werden diskutiert, ebenso die gemeinsame Umsetzung der Schülermultiplikatorenseminare und Ansätze der Prävention bei exzessivem Glücksspiel. In der Fachgruppe arbeiten zusammen Mitarbeiter der Jugendhäuser des Kreisjugendrings, des Esslinger Jugendbüros, der kirchlichen Jugendarbeit, Jugendgerichtshilfe und Jugend- und Drogenberatung.
 
Fachgruppe "Suchtvorbeugung in der Jugendhilfe"
Die Fachgruppe trifft sich 2 - 3 Mal jährlich und beleuchtet Entwicklungen, Themen und Bedarfe im Bereich der Jugendhilfe / Erziehungshilfe. Einrichtungs-Konzepte im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen werden vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es vorallem um Rauchen, den Umgang mit Alkohol und zunehmend Online-Spielen bei Jugendlichen. Anhand konkreter Einzelfälle werden Chancen und Möglichkeiten der Jugendhilfe reflektiert. Viele Kinder und Jugendliche in stationären erzieherischen Hilfen kommen aus suchtbelasteten Familien. Teilnehmer der Fachgruppe sind Mitarbeiter aus Jugendhilfeeinrichtungen (stationär / ambulant), der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugend- und Drogenberatung.
 
Fortbildungsangebote
Kontinuierlich werden Fortbildungen für alle Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe angeboten, z.B. zu den Themen „Auf der Suche nach dem Kick“, „Kinder in Suchtfamilien“, Prävention Glücksspiel, Alkohol und Jugendliche, Essstörungen, Mädchen SUCHT Junge, Mitmach-Parcours KlarSicht. Die aktuelle Fortbildungsübersicht kann angefordert werden.
 
Fortbildung MOVE
Die dreitägige Fortbildung „MOVE – Motivierende Kurzintervention bei Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen“ ist ein Angebot für alle, die haupt- oder ehrenamtlich mit konsumierenden Jugendlichen zu tun haben, und zeigt wirkungsvolle Möglichkeiten auf, im Alltag mit jungen Menschen zu diesem Thema ins Gespräch zu kommen. Das Konzept von MOVE stützt sich auf internationale Erfahrungen mit Kurzinterventionen und will die Motivation der Jugendlichen stärken, sich mit ihrem Konsumverhalten auseinander zu setzen. Im Blick sind vor allem unterstützende Interventionen in kurzen Kontakten, sozusagen zwischen Tür und Angel. Flyer (335,2 KB)
 
Jugendleiter-/ Jugendtrainerschulung
„Suchtvorbeugung im (Sport-)Verein“ ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Die Schulung umfasst 5 - 6 Stunden und beinhaltet grundlegende Informationen zum Thema Sucht und Suchtvorbeugung, z.B. über Suchtmittel, Konsumverhalten und Konsummotive Jugendlicher. Ziel ist es, Hilfsangebote bekannt zu machen und strukturelle suchtpräventive Maßnahmen im Verein anzustoßen (Vorbildwirkung, Rahmen-bedingungen, Jugendschutzgesetz). Dieses Angebot kann als "Inhouse-Schulung" von Vereinen jederzeit kostenfrei angefragt werden. Ausschreibung Schulung (143,4 KB) 
 
Suchtvorbeugung im Sportverein (Konzeptentwicklung/Leitbild)
Unterstützt wird die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes zur Suchtprävention im (Sport-)Verein, beratend und mit Angeboten wie Workshops, Fortbildungen, Elternabende u.a. Neben der Prävention geht es dabei auch um den konkreten Umgang mit konsumierenden Jugendlichen und Hilfsangebote.
 
Info-Abende zur Suchtvorbeugung
Themen wie Jugendschutz, Alkoholmissbrauch, Rauchen, illegale Drogen, aber auch Glücksspiel und exzessiver Medienkonsum, können in Info-Abenden im Verein angesprochen werden. Durchgeführt werden diese thematischen Veranstaltungen von der Suchtprophylaxe des Landkreises in Kooperation mit Mitarbeitern der Jugend- und Drogenberatung, mit Jugendsachbearbeitern der Polizei und Mitarbeitern der polizeilichen Kriminalprävention.
 
Workshops zur Suchtvorbeugung für Jugendliche in Vereinen und Jugendgruppen
Jugendgruppen, Jugendmannschaften u.a. haben die Möglichkeit, durch einen Besuch der Jugend- und Drogenberatungsstelle / Suchtberatungsstellen Hilfsangebote kennenzulernen und sich in Workshops / Info-Einheiten aktiv mit eigenen Konsumerfahrungen auseinanderzusetzen. Dabei geht es um Rauchen (Shisha und Zigaretten), Alkohol, Kiffen, problematischem Essverhalten, aber auch um PC- Spiele oder Glücksspiel. Die Veranstaltungen sind auch im Verein und vor Ort möglich.
Es werden auch Projekte, wie die Konfi-Ralley, unterstützt.
 
HaLT – Hart am Limit
HaLT ist ein offensives Beratungs- und Unterstützungsangebot bei Notaufnahmen von Jugendlichen in Kliniken wegen Alkoholvergiftung – mit Brückengespäch und RISIKO-Check. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche (bis 18 Jahre) und ihre Eltern über Alkoholmissbrauch aufzuklären, die Verbreitung und Häufigkeit von mit hohem Risiko verbundenen Trinkgewohnheiten unter jungen Menschen zu verringern und unterstützende Angebote für Jugendliche und Eltern zu schaffen (re-aktive Bausteine). In einem sogenannten „Brückengespräch“ (zeitnah am Krankenhausaufenthalt wegen Alkoholvergiftung) wird mit dem Jugendlichen und seinen Eltern die Alkohol-intoxikation und ihre Konsequenzen, aber auch die bisherigen Konsumgewohnheiten im Umgang mit Alkohol, reflektiert. Die Kontaktaufnahme findet telefonisch, nach Information durch das Krankenhaus (in der Regel per Fax, nach Schweigepflichtentbindung), statt. Dem betroffenen Jugendlichen und seinen Eltern wird offensiv ein Gesprächsangebot zu Hause oder in der nächst gelegenen Suchtberatungsstelle gemacht. Im „RISIKO-Check“, der 3 - 4 Mal jährlich stattfindet, werden mit den Jugendlichen Motive und Hintergründe des eigenen Trinkverhaltens besprochen. Es findet eine intensive Auseinandersetzung über die Rolle der Clique, Erfahrungen, Einstellungen und künftige eigenverantwortliche Strategien statt. Flyer Eltern (1,717 MB), Flyer Jugendliche (706,4 KB) 
Durchgeführt wird HaLT von der Suchtberatung Nürtingen und der Jugend- u. Drogenberatung des Landkreises
 
„next level“ – Gruppenangebot zur Prävention alkoholbedingter Jugendgewalt
Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche und junge Erwachsene (14 - 19 Jahre), die im Zusammenhang mit Alkoholkonsum und Gewalt ein Delikt begangen haben. Ihnen wird von den Jugendgerichte und Staatsanwaltschaft das Projekt empfohlen bzw. auferlegt.
Das Gruppenangebot umfasst neben einem Vor- und Abschlussgespräch in der Jugend- und Drogenberatung die Module:
Erlebnispädagogik als „Kick-off“, Auseinandersetzung mit der Jugend- und Drogenberatung über Alkohol- und Drogenkonsum, Auseinandersetzung mit der Polizei über zivil- und strafrechtlichen Folgen, 5 Bausteine Konfliktfähigkeitstraining/ Coolnesstraining, ein Baustein Bogenschießen als freizeitpädagogisches Angebot.
Kooperationspartner sind das Polizeipräsidium Reutlingen, Jugendmigrationsdienst der BruderhausDiakonie, Kreisjugendring, Horizonte, ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, Verein Bogenschützen Esslingen, Jugend- und Drogenberatung Esslingen und die Suchtprophylaxe
Das Projekt wurde zwei Jahre von der Stiftung Baden-Württemberg finanziell getragen und auf Initiative des Landeskriminalamtes evaluiert und nach erfolgreicher Erprobung im Landkreis als fester Baustein bei der Jugend- u. Drogenberatung etabliert. Flyer Eltern (760,6 KB), Flyer Jugendliche (736,3 KB)
 
Prävention des Glücksspiels in Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit
Neu werden Präventionsangebote zur Prävention des Glücksspiels in Beruflichen Schulen erprobt. Es bewährt sich der Einsatz des vom Sozialministerium empfohlenen Präventionsstückes “Der ZOCKER”, das gerade junge Menschen gut ansprechen und sensibilisieren kann.
Vom Sozialministerium wurde ein Methoden-Koffer zur Glücksspielprävention in den Schulen allen Stadt- und Landkreisen zur Verfügung gestellt. Lehr- und Fachkräfte werden von der Suchtprophylaxe in Fortbildungen in die Einsatzmöglichkeiten praktisch eingeführt. Sie sollen die Durchführung von Unterrichtseinheiten oder Workshops mit Jugendlichen unterstützen.
Im Rahmen des Zukunftsplans Jugend des Sozialministerium wird der Landkreis
finanziell bei der Umsetzung des Projektes “Leben rocken OHNE ZOCKEN” gefördert, gemeinsam mit Kreisjugendring, BruderhausDiakonie – Fachdienst für Jugend, Bildung, Migration, Suchtberatung und Suchtprophylaxe. Es geht darum, das Thema in die Jugendarbeit zu tragen und die Fachkräfte für die präventive Arbeit zu qualifizieren. Flyer (808,7 KB) 
 
Konzertierte Aktion zur Prävention von Essstörungen
Für Lehrkräfte aller Schularten, Schulsozialarbeit und Fachkräfte aus der Jugendarbeit / Jugendhilfe wurden Präventionstheatersichtungen angeboten, Fachvorträge und Grundlagen- und Methoden-Fortbildungen zur Prävention bei Essstörungen.
Ziel war es, Fachwissen und Methoden für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen zu vermitteln und zu motivieren, aktiv das Thema problematisches Essverhalten und Essstörungen aufzugreifen. Die Einrichtungen werden fachlich unterstützt, bei der Entwicklung von Projekten und Maßnahmen, mit Bausteinen, wie Workshops und Elternabende, und bei der Finanzierung ihrer Maßnahmen. Flyer (1,224 MB), Bericht (969 KB), Flyer Essstörungen (385,5 KB)
 
Broschüren/Materialien
Empfehlenswerte Broschüren zur Suchtvorbeugung für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte können über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - auch in größeren Mengen - kostenfrei bestellt werden und stehen zum Download dort bereit, ebenso über die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Ansprechpartnerinnen

Christiane Heinze

Christiane Heinze
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email

Verena Weiss
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email