Exzessiver Medienkonsum

Informationen und die Auseinandersetzung über exzessiven Medienkonsum / Mediennutzung (Motive, Risiken, Rolle der Clique, Alternativen, Hilfen) sind Bestandteil in allen präventiven Projekten und Angeboten, die sich an Jugendliche richten – neben anderen Suchtmitteln und Suchtformen. Es wird in Elternabenden und in den Fortbildungen für Lehr- und Fachkräfte thematisiert. In den Schulungen für Führungskräfte ist der Umgang mit betroffenen Mitarbeitern mit ein Thema. Daneben gibt es spezifische Angebote und Veranstaltungen, die den Fokus schwerpunktmäßig auf den Bereich problematisches, eszessives Mediennutzungsverhalten und Suchtentwicklung (Onlinespielsucht u.a.) richten. Betroffene finden Unterstützung bei den Psychologischen Beratungsstellen, wenn zudem stoffliche Suchterkrankungen deutlich werden bei der Jugend-u. Drogenberatung und den Psychosozialen Beratungsstellen Esslingen und Nürtingen. Adressen-Übersicht Beratung (195 KB) 
 
Netzwerktreffen “Neue Medien”
Einrichtungen, die Angebote im Bereich der Medienkompetenz machen, werden zum fachlichen Austausch eingeladen. Es werden aktuelle Entwicklungen besprochen und über die Angebote der einzelnen Einrichtungen informiert. Ziel ist es, suchtpräventive Aspekte und Bausteine in bestehende Angebote zur Medienkompetenz zu integrieren und geeignete neue suchtpräventive Ansätze zu entwickeln.
 
Fachgespräch Onlinespielsucht
Einmal im Jahr werden die Einrichtungen eingeladen, die mit problematischem, exzessivem Medienkonsum / Onlinespielsucht zu tun haben. Aktuelle Entwick-lungen und Bedarfe werden beleuchtet, Zuständigkeiten, Formen der Zusam-menarbeit und geeignete Hilfsangebote vereinbart. Hier kommen die Suchtberatungsstelle, Psychologischen Beratungsstellen, Sozialen Dienste, Schulpsychologische Beratungsstelle, die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Erwachsenen-Psychiatrie und die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie Esslingen u.a. zusammen.Gemeinsame Fortbildungen werden geplant, Informationsmaterialien empfohlen.
 
Übersicht über Hilfsangebote und Ansprechpartner
Eine Übersicht über die Hilfsangebote im Landkreis Esslingen wurde gemeinsam erstellt. Erste Anlaufstellen sind die sechs Psychologischen Beratungsstellen im Landkreis. Wenn zudem eine Suchtentwicklung im Bereich Alkohol und Drogen u.a. auffällt, werden die Jugend- und Drogenberatung und Suchtberatungsstellen tätig. Kommen die Beratungsstellen fachlich an ihre Grenzen, verweisen sie an die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder die Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. Erwachsenen-Psychiatrie im Landkreis oder der Universitätsklinik Tübingen. Adressen-Übersicht Beratung (195 KB)
 
Mädchen SUCHT Junge
Bei den interaktiven Thementafeln gibt es spezielle Tafeln zum Thema “Medien@ co”, geschlechtsspezifisch aufbereitet für Mädchen und Jungen. Ziel ist es, mit den Jugendlichen über ihre Erfahrungen und Haltungen, über Motive, Risiken und Verhaltensalternativen ins Gespräch zu kommen. Flyer (4,341 MB), Handbucher: Alkohol Jungen (2,708 MB), Mädchen (2,953 MB); Rauchen Jungen (2,675 MB), Mädchen (2,726 MB); PC Jungen (2,56 MB), Mädchen (2,4 MB); Bodykult Jungen (2,953 MB), Mädchen (3,03 MB)
 
Hilfe, mein Kind pubertiert - Baustein Medien
Im Rahmen des Elternangebots gibt es einen Baustein “Medien”, um Eltern Orientierung zu geben, die durch das Mediennutzungsverhalten ihrer Kinder oft verunsichert sind. Durchgeführt werden die Elternveranstaltungen von der Jugend- und Drogenberatung 
 
ESCapade
Mitarbeiter der Jugend- und Drogenberatung sind geschult in der Umsetzung des familienorientierten Programms “Hilfe bei Gefährdung durch problematische Computernutzung”, das sich an Familien mit Kindern im Alter von 13 – 18 Jahren richtet. Es wurde 2010 von der Fachstelle Prävention der Drogenhilfe Köln entwickelt, unterstützt durch das Bundesministerium für Gesundheit. Es umfasst Erstgespräch, Familienseminartag und individuelle Familiengespräche. Aufgrund der Sogwirkung fällt es Jugendlichen schwer, die Zeit mit dem Medium zu begrenzen und dabei Schule, Beruf, Familie und Freizeit nicht zu vernachlässigen. Wenn Jugendliche in Onlinespielwelten und Chatforen abtauchen, kommt es nicht selten zu Konflikten. Auseinandersetzungen über die Computernutzung können eskalieren und belasten alle Familienmitglieder. Hier setzt ESCapade an und gibt Hilfestellungen, um wieder gemeinsam ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu finden. Das Programm kann durchgeführt werden von der Jugend- und Drogenberatung
 
Broschüren /Materialien
Empfehlenswerte Broschüren zum Umgang mit problematischer Mediennutzung und Onlinespielsucht für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte können über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - auch in größeren Mengen - kostenfrei bestellt werden und stehen zum Download dort bereit, ebenso über die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Ansprechpartnerinnen

Christiane Heinze

Christiane Heinze
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email

Verena Weiss
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email