Betriebe und Verwaltungen

  • Erfahrungsaustausch-Treffen für Betriebe und Verwaltungen
  • Weiterbildung und Fortbildung für Betriebliche Suchthelfer. Flyer (967,8 KB)
  • Fortbildungen für Führungskräfte. Flyer 1 (848,5 KB), Flyer 2 (246,6 KB) (Betriebsübergreifend)
  • Fortbildungen für Ausbilder (Grundlagen, MOVE). Flyer (542,1 KB)
  • Workshops für Auszubildende
  • Unterstützung bei der Umsetzung eines Gesamtkonzeptes Betriebliche Suchtprävention und Muster-Dienstvereinbarung
    Sucht

Fachteam
Das Fachteam “Betriebliche Suchtprävention” versteht sich als Motor für die Betriebliche Suchtprävention im Landkreis Esslingen. Das Thema soll kontinuierlich auf fachlich hohem Niveau in die Betriebe und Verwaltungen getragen und durch Beratung und Fortbildungen der Schlüsselpersonen, wie Führungskräfte und Ausbilder, unterstützt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Psychosozialen Beratungsstelle Nürtingen werden Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Suchtberatung Nürtingen

Runder Tisch “Betriebliche Suchtprävention”
Im Runden Tisch werden gemeinsam mit betrieblichen Institutions- und Interessensvertretungen Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit für die Betriebe und Verwaltungen zur Betrieblichen Suchtprävention landkreisweit abgestimmt. Der Landkreis arbeitet hier eng zusammen mit der IHK, Südwestmetall, Kreishandwerkerschaft, DGB und den Unfall- und Krankenkassen. Diese informieren ihre Mitgliedsbetriebe über wichtige Themen der Betrieblichen Suchtprävention und laden zu den Veranstaltungen und Fortbildungen ein. Bedarfe aus den Unternehmen werden hier zusammen getragen, gemeinsame Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit bedarfsorientiert abgestimmt.
 
Erfahrungsaustausch-Treffen für Schlüsselpersonen in den Betrieben und Verwaltungen
Drei Mal jährlich werden Betriebs- und Personalleitungen, Betriebs- und Personalräte und Betriebsärzte zum Erfahrungsaustausch “Betriebliche Suchtprävention” eingeladen. Betriebe und Verwaltungen werden in der Umsetzung betrieblicher Suchtprävention von der Suchtberatungsstelle und der Beauftragten für Suchtprophylaxe / Kommunalen Suchtbeauftragten unterstützt. Nach dem Prinzip “Betriebe lernen von Betrieben” geben die einzelnen Unternehmen Erfahrungen und Anregungen weiter. Themen sind u.a. der Aufbau eines betrieblichen Gesamtkonzeptes, die Entwicklung und Umsetzung einer Dienstvereinbarung Sucht, Fortbildungen für Führungskräfte und Ausbilder, Gesundheitstage u.a. Durch fachliche Beiträge hat der Erfahrungsaustausch Weiterqualifizierungscharakter.
 
Im Erfahrungsaustausch für Betriebliche Suchthelfer werden diese für ihre konkrete Arbeit in den Betrieben und Verwaltungen unterstützt. Einzelfälle und aktuelle Situationen im Betrieb werden besprochen und Strategien gemeinsam erarbeitet. Die Sitzungen finden drei Mal jährlich im Landratsamt Esslingen statt. Flyer Betriebliche Suchthelfer (348,2 KB)
 
Weiterbildung “Betriebliche Suchthelfer IHK”
In Zusammenarbeit von Landratsamt IHK und GARP wird jährlich eine 80-stündige Weiterbildung zur Qualifizierung von Betrieblichen Suchthelfern in den Räumen der GARP angeboten. Diese Weiterbildung mit IHK-Zertifikat ist bun-desweit einmalig. Sie findet über ein halbes Jahr statt und endet mit einem Abschluss-Kolloqium, Die Inhalte sind praxis- und betriebsorientiert. Die Anmeldungen finden über die GARP statt. Flyer (967,8 KB) 
 
Fortbildung für Betriebliche Suchthelfer
Einmal jährlich findet eine ganztägige Fortbildung für Betriebliche Suchthelfer über die GARP zur Weiterqualifizierung und Begleitung der konkreten Arbeit im Unternehmen statt. Die Inhalte bauen auf der Weiterbildung auf. Die aktuelle Ausschreibung kann angefordert werden. Flyer (967,8 KB)
 
Fortbildungen für Führungskräfte
Vom Fachteam “Betriebliche Suchtprävention” wird Betrieben und Verwaltungen das Angebot von Fortbildungen für Führungskräfte gemacht. Hintergrundwissen Sucht, der Umgang und die Gesprächsführung mit suchtgefährdeten und suchtkranken Mitarbeitern stehen im Mittelpunkt. Bausteine eines betrieblichen Gesamtkonzeptes, ebenso wie betriebliche interne und externe Unterstützungs-möglichkeiten sind Inhalt. Prinzip der Interventionen mit betroffenen Mitarbeitern ist “Hilfe und Konsequenz”. Es gibt ganztägige Grundschulungen und halbtägige Vertiefungsseminare, die von 1 - 2 Referenten gegen Kosten als Inhouse-Veranstaltung durchgeführt werden. Inhaltiche sind dabei neben Alkohol alle Suchtmittel und Suchtformen im Blick. Flyer (848,5 KB)
 
Einmal jährlich findet in Kooperation mit IHK, Südwestmetall, Kreishandwerkerschaft, DGB von der Suchtprophylaxe eine ganztägige Fortbildung für interessierte Vertreter von Betrieben und Verwaltungen landkreisweit in den Räumen der IHK statt. Sie stärkt die Qualifizierung der Führungskräfte im Umgang mit betroffenen Mitarbeitern und gibt Impulse für eine grundlegende betriebliche Suchtprävention im eigenen Unternehmen. Flyer
 
Fortbildungen für Ausbilder
Regelmäßig werden Fortbildungen für Ausbilder “Umgang mit Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen in der Ausbildung” in den Räumen der IHK angeboten,
durchgeführt von Suchttherapeuten. Bei den Fortbildungen sind alle Suchtmittel und Suchtformen im Blick, die für Jugendliche relevant sind. Es geht inhaltlich um Methoden der Gesprächsführung, die Motivation von Jugendlichen und mögliche interne und externe Hilfen und Unterstützungsangebote.
Neu gibt es das Angebot einer zweitägigen Fortbildung MOVE zur Motivierenden Gesprächsführung, bei der Ausbilder wirkungsvolle Kurzinterventionen für sogenannte “Tür-und-Angel-Gespräche” mit konsumierenden und auffälligen Jugendlichen trainieren. Flyer (542,1 KB)
 
Workshops für Auszubildende
Bei Interesse werden Workshops für Auszubildende in den Unternehmen durchgeführt. Thematisiert werden dabei Konsummotive, Risiken, Erfahrungen und Haltungen im Umgang mit Suchtmitteln (Alkohol, Rauchen, Medien, Glücksspiel u.a.). Angeboten werden die Workshops von Mitarbeitern der Psychosozialen Beratungsstelle und Jugend- und Drogenberatung.
 
Betriebliches Gesamtkonzeption Sucht
Betriebe und Verwaltungen werden dabei unterstützt, für das eigene Unternehmen ein Gesamtkonzept Betriebliche Suchtprävention zu erarbeiten, das für alle Mitarbeiter eine Orientierung ist, getragen von der Betriebsleitung und Teil des Leitbildes. Suchtprävention ist ein Teil der Betrieblichen Gesundheitsförderung und relevant auch für die Umsetzung des BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement). Die Dienstvereinbarung Sucht ist ein Baustein des Betrieblichen Gesamtkonzeptes (neben Gesundheitstagen, Betrieblichen Suchthelfern, Schulungen für Führungskräfte und Ausbilder u.a.).
 
Dienstvereinbarung Sucht
Unternehmen werden bei der Entwicklung einer Dienstvereinbarung Sucht unterstützt. Sie regelt das innerbetriebliche Vorgehen, schafft Transparenz und Orientierung und weist auf interne und externe Unterstützungsangebote hin. Prinzip der Interventionen bei betroffenen Mitarbeitern ist “Konsequenz und Hilfe”. Den Unternehmen wird bei Bedarf eine Musterdienstvereinbarung zur Verfügung gestellt, die für die Bedarfe vor Ort modifiziert werden kann.
Die Musterdienstvereinbarung des Fachteams kann angefordert werden. DHS-Broschüre Sucht am Arbeitsplatz (1,324 MB), Alkohol am Arbeitsplatz (373,3 KB), Alkohol am Arbeitsplatz Praxishilfe (419,8 KB),
 
Broschüren/Materialien
Gute Broschüren zur Suchtvorbeugung für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte können über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - auch in größeren Mengen - kostenfrei bestellt werden und stehen zum Download dort bereit, ebenso über die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Ansprechpartnerinnen

Christiane Heinze

Christiane Heinze
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email

Verena Weiss
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Telefon: 0711 3902-41578
Email