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Peter Keck

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7 Wochen für meine Gesundheit

Die sieben Wochen vor Ostern werden von vielen Menschen dazu genutzt, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun: zu fasten, sich die eigenen Konsumgewohnheiten bewusster zu machen oder einfach nur das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. Wir alle wünschen uns ein Leben in guter Gesundheit, in Unabhängigkeit und so selbstbestimmt wie irgend möglich. Dafür bietet der Landkreis Esslingen eine Fülle guter Voraussetzungen.  
Oft ist uns jedoch nicht bewusst, dass unsere Konsumgewohnheiten unsere Chance auf ein unabhängiges selbstbestimmtes Leben schmälern können. Deshalb möchte die Beratungsstelle Sucht und Prävention mit der Kampagne „7 Wochen für meine Gesundheit“ motivieren, die eigene Gesundheit zu ausgewählten Themen einmal in den Blick zu nehmen und in den 7 Wochen vor Ostern auf diese Weise etwas Gutes für sich selbst tun.

Das Thema „Alkohol“ in den Blick nehmen
Heute sind alkoholische Getränke fester Bestandteil des Alltags. Ob zum Essen oder gegen den Durst, zu geselligen Anlässen, als kleine „Besonderheit“ im Alltag oder zur Entspannung - Alkohol ist ein Kulturgut, auf das nicht verzichtet werden soll. Alkohol zu konsumieren ist wie der Genuss eines guten Essens: Es bedeutet, kleine Mengen zu sich zu nehmen, zu schmecken, zu riechen und sich Zeit dabei zu lassen. Zum Genießen gehört auch die Fähigkeit, „Nein“ zu sagen.

Den eigenen Alkoholkonsum prüfen
Es gibt viele gute Gründe, den eigenen Alkoholkonsum zu hinterfragen. Wer regelmäßig oder gelegentlich zu viel trinkt, geht Risiken ein: Es kann verstärkt zu Unfällen im Straßenverkehr kommen, die Sturzgefahr – auch im Haushalt – kann sich erhöhen, bestehende Erkrankungen können verschlimmert, Genesungsprozesse verlangsamt werden und Wechselwirkungen mit Medikamenten gegen bestehende Erkrankungen können entstehen.

„Ein Gläschen in Ehren will niemand verwehren": 
Das bedeutet für Männer, nicht mehr als zwei alkoholische Getränke, z. B. 0,6 l Bier oder 0,3 l Wein, pro Tag zu sich zu nehmen. Bei Frauen ist der Grenzwert deutlich niedriger: Sie sollen nicht mehr als ein alkoholisches Getränk täglich zu sich nehmen, also nur 0,3 l Bier oder 0,15 l Wein. Sowohl Männer als auch Frauen sollten an mindestens zwei Tagen in der Woche keinen Alkohol trinken.

Wer es schafft, einen maßvollen Umgang mit Alkohol zu pflegen, kann etwas für seine Gesundheit tun und Problemen vorbeugen. Fragen, die sich jeder, der Alkohol trinkt, stellen sollte, lauten: Wo sind meine Grenzen für einen risikoarmen Alkoholkonsum? Wie viel und wie oft ist für mich Alkohol vertretbar und ab wann wird es für mich gefährlich?

Abhängigkeit von Alkohol kommt nicht plötzlich
Abhängigkeit von Alkohol entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Deshalb ist es auch bei „7 Wochen für meine Gesundheitwichtig, über eigene Trinkgewohnheiten nachzudenken und etwas zu verändern, bevor es zu einer Abhängigkeit kommt. Sollte die Thematik doch größer sein, kann gerne auf die Beratungsstellen im Landkreis Esslingen zugegangen werden:

Beratungsangebote
Beratungsstelle Sucht und Prävention Landkreis Esslingen, getragen vom Landkreis und dem Kreisdiakonieverband Esslingen (info@suchtundpraevention-es.de)
Psychosoziale Beratungsstelle (Suchtberatung Esslingen)
(psb@esslingen.de)

Weitere Informationen zu Präventionsangeboten
Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte
Christiane Heinze/Verena Weiss,
Suchtprophylaxe@LRA-ES.de; Telefon 0711 3902-41578