Erster bundesweiter Warntag am 10. September

Die Innenminister von Bund und Länder haben beschlossen, von 2020 an jährlich am zweiten Donnerstag im September einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Am 10. September, 11 Uhr wird erstmals bundesweit ein Probealarm ausgelöst. „Nur wer eine Warnmeldung richtig einordnen kann, kann sich in Gefahr richtig verhalten und auch andere schützen“, sagt der Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich zu dem Projekt von Bund und Länder.

Unter dem Titel „Warntag 2020 – Wir warnen Deutschland“ werden am Donnerstag, 10. September um 11 Uhr in allen 16 Bundesländern die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel ausgelöst. Die Warnung erfolgt auf verschiedenen Verbreitungswegen und Kanälen, zum Beispiel über Radio und Fernsehen, Internetseiten, Warn-Apps wie NINA, Soziale Medien, Lautsprecherwagen oder digitale Werbetafeln. Zudem können Städte und Gemeinden eigenständig und zeitgleich mit dem Probealarm des Modularen Warnsystems ihre Sirenen und weitere Warnmittel auslösen. Ein einminütiger Heulton der Sirene (auf- und abschwellend) warnt vor Gefahr. Die Bevölkerung sollte dann in Medien auf aktuelle Durchsagen achten. Die Entwarnung per Sirene wird gegen 11.20 Uhr mit einem durchgehenden, einminütigen Ton gegeben. Auch auf den anderen Informationskanälen erfolgt eine Entwarnung. Im Landkreis Esslingen sind in den 44 Städten und Gemeinden insgesamt noch mehr als 30 Sirenen installiert, die an dem Warntag probeweise ausgelöst werden können.

Ziel des Warntages ist es, die Menschen im Land stärker für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren und Informationen zu Hintergründen, Abläufen und Warnkanälen an die Hand zu geben.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zum Thema Warnung der Bevölkerung gibt es auf den Webseiten www.bundesweiter-warntag.de und www.warnung-der-bevoelkerung.de, Informationen zur Warnapp NINA beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de/NINA. Hier kann die App kostenlos heruntergeladen werden.

Pressesprecherin

Andrea Wangner

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