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Elke Klös

Elke Klös
Beauftragte für Suchtprophylaxe
Telefon 0711 3902-2571
Telefax 0711 3902-1034
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Christiane Heinze

Christiane Heinze
Koordination Suchtprophylaxe
Telefon 07021 97043-28
Telefax 0711 3902-58325
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Suchtprophylaxe

Suchtprophylaxe geht uns alle an! Suchtvorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – vom Kindergarten bis zum Seniorenbereich. Die Einrichtungen im Landkreis werden unterstützt bei der Umsetzung einer wirkungsvollen Suchtvorbeugung

  • bei der Konzeptionsentwicklung,
  • mit Projekten für Kinder und Jugendliche / junge Erwachsene,
  • mit Elternveranstaltungen und
  • Multiplikatorenschulungen / Fortbildungen.

Es sind alle Suchtmittel und Suchtformen im Blick - wie Alkohol, Rauchen, illegale Drogen, Medikamente, Glücksspiel, Essstörungen und exzessiver Medienkonsum. Die Angebote werden in enger Kooperation mit den Psychosozialen Beratungsstellen und der Jugend- und Drogenberatung und zahlreichen Kooperationspartnern umgesetzt. In den Fachgruppen des Aktionskreises Suchtprophylaxe werden aktuelle Entwicklungen und Bedarfe zusammengetragen und gemeinsam zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen entwickelt. Über Öffentlichkeitsarbeit werden die Themen und Hilfs- und Unterstützungsangebote im Landkreis bekannt gemacht. Besondere Projekte und Aktionen werden über Sponsoring ermöglicht. Die Suchtprophylaxe des Landkreises wurde für ihre vorbildliche und erfolgreiche Arbeit bereits vier Mal im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ von der Bundesdrogenbeauftragten, der Bundesgesundheitsministerin und der Präsidentin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) prämiert – zuletzt mit dem höchsten Preis für die Landkreise.

A: Aktionskreis Suchtprophylaxe

Schon 1992 wurde im Landkreis Esslingen unter Federführung der Beauftragten für Suchtprophylaxe ein Aktionskreis Suchtprophylaxe aufgebaut, in dem über 150 Einrichtungen und mehr als 350 Personen zusammenwirken (Schaubild) (769,8 KiB). Es wurden Fachgruppen die für die verschiedenen Bereiche (Settings) aufgebaut, die aktuelle Entwicklungen und Bedarfe beleuchten und konkrete präventive Maßnahmen und Angebote erarbeiten. Die Fachgruppen sind multidisziplinär mit Vertretern unterschiedlichster Berufsgruppen zusammengesetzt, die im jeweiligen Bereich tätig sind.

B: Kommunales Suchthilfenetzwerk

Die Aufgabe der Beauftragten für Suchtprophylaxe wurde auf Empfehlung des Sozialministeriums erweitert zur Kommunalen Suchtbeauftragten. Ein Kommunales Suchthilfenetzwerks Landkreis Esslingen mit Lenkungskonferenz und Lenkungsgremium wurde aufgebaut. Eingeladen werden dazu alle Einrichtungen, die mit suchtgefährdeten und suchtkranken Menschen arbeiten, zudem Vertreter aus den Bereichen Medizin, Soziales, Bildung, Wirtschaft, Justiz und Politik, insgesamt 80 Personen und Einrichtungen. Ziel des Kommunalen Suchthilfenetzwerkes ist es,

  • die Suchthilfe bedarfsorientiert zu koordinieren und weiterzuentwickeln,
  • Qualitätsstandards und Qualitätsentwicklung sicher zustellen,
  • Schnittstellen und Zuständigkeiten zu klären,
  • Angebotsentwicklungen und enge Kooperationen zu fördern (Medizin, Arbeit, Wohnen, Soziales).

Bedarfsorientiert werden Kooperationsgremien und Arbeitsgruppen eingerichtet.
Schaubild Gremien (32,9 KiB)
Schaubild Beteiligte Einrichtungen (19,5 KiB)

C: Unterstützungsangebote

Grundlage der suchtvorbeugenden Arbeit im Landkreis Esslingen ist das Gesamtkonzept Suchtprophylaxe Baden- Württemberg, das einen ursachenorientierten Ansatz der Suchtvorbeugung verfolgt. Im Mittelpunkt steht der personalkommunikative und strukturelle Ansatz der Suchtvorbeugung. (Verständnis Suchtvorbeugung (145,5 KiB)) Der Schwerpunkt liegt bei Projekten für Kinder und Jugendliche, der Elternarbeit und ganz besonders bei der Multiplikatorenarbeit. Besonders bewährt haben sich Projekte mit Peer-Ansatz, wo sich Jugendliche für Jugendliche engagieren in der Suchtvorbeugung. Viele der Projekte sind evaluiert oder werden regelmäßig ausgewertet. Sie werden bedarfs- und zielgruppenorientiert entwickelt und angeboten. Ziel ist, dass alle Fachkräfte, die pädagogisch mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, Suchtvorbeugung als Teil ihrer Erziehungsaufgabe sehen und entsprechend qualifiziert sind.
Die Einrichtungen im Landkreis werden unterstützt mit Fortbildungen, Informationsveranstaltungen, Projekten und Materialien. Unterstützungsangebote (590,6 KiB)

Unterstützungsangebote gibt es in folgenden Bereichen

Empfehlenswerte Broschüren zur Suchtvorbeugung für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte können über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - auch in größeren Mengen - kostenfrei bestellt werden und stehen dort zum Download bereit. Ebenso übe die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)